iPhone 5

21 09 2012

Den Titel muss man fast wählen, will man aktuell im Web gefunden werden. Ich hab mir angesichts des Hype um das „dünner, leichter, besser“ Smartphone heute morgen aber gefragt. Wer kauft das iPhone 5 und was passiert mit iPhone 1 bis 4? Ich bin bei weitem kein Konsumkritiker, aber die Frag dürfte angesichts des immer kürzere Produkte- und Lebenszyklus eines solchen Samrtphones angebracht sein. Das Zweit- und Dritthandy ist bald Standard. Wird sich der „Gebrauchthandymarkt“ zu einer eigenständigen Industrie entwicklen? Wann ist der Sättigungsgrad erreicht (siehe auch diesen Artikel)? Oder wird das Handy in ein paar Jahren zum Wegwerfartikel?

Genug der Fragen. Design sells undolange wie Leute wie ich potentielle Käufer bleiben (Besitzer eines 4jähriges BlackBerry) wid die Welt auch vor dem iPhone 6 nicht sicher bleiben.





Das Problem des Anreizesystems

28 08 2012

Wer Kindern Geld gibt, damit sie den Rasen mähen, der muss sie schon bald dafür bezahlen, dass sie überhaupt zur Schule gehen. Nun, vielleicht übertreibe ich ein wenig. Aber genau das ist das Problem des Systems mit Anreizen. Etwa ähnlich verhält sich beim FC Basel un der Champions-League. In den letzten Jahren hat der Klub seinen Anhängern Spiel mit Bayern, Manchester und Barcelona gegeben und wundert sich nun, dass niemand mehr den FCB gegen Cluj spielen sehen will. Im Grunde genommen hat es nichts mit dem FC Basel zu tun und auch nicht mit jenen treuen Seelen (ich sage schon lange, dass der harte Kern der FCB Fans knapp 10’000 ausmacht), welche an jedes Spiel gehen.

Es liegt in der Natur des Menschen, dass er immer mehr will. So verhält es sich auch beim breiten Basler Fussballpublikum. Wie entgegnet man dieser menschlichen „Schwäche“. Ihr immer mehr geben und Jahr für Jahr in der Champions-League spielen? Oder aber mal Ausscheiden, die Enttäuschung aller auf sich ziehen und damit dem Publikum mal wieder vor Augen halten, dass im Sport – wie im richtigen Leben –  nichts selbstverständlich ist? Nun Fussballtrainer und Psychologen würden andere Ansätze wählen. Tatsache aber ist, der FCB muss am Mittwoch um einen (nicht selbstverständliche) Teilnahme kämpfen. Und das ist gut so. Sollte er Ausscheiden, wäre das auch kein Weltuntergang. Dort tummeln sich Klubs wie Napoli, Tottenham, Atletico Madrid, Inter, Liverpool, Marseille, etc.. Und die können alle auch Fussballspielen und kommen nicht alle Tage in den St. Jakob Park.





Botschafter des Schweizer Fussball

21 08 2012

Geboren wurde er 1991 im ehemaligen Jugoslawien, daher sein untypischer Name für einen Schweizer. (Quelle: Bild-Online)

Die Rede ist von Xherdan Shaqiri. Selten hat ein Schweizer Exportschlager vor seiner Lancierung (Bundesliga-Debut) für soviel Aufsehen und positive Presse gesorgt. Damit wird Xherdan Shaqiri zu einem Botschafter des Schweizer Fussballs. Und das ist gut so. Nachdem unsere Land in Deutschland aufgrund des Steuerdossier zurzeit nicht gerade einen guten Ruf geniesst, ist zu hoffen, dass Shaqiri und mit ihm Granit Xhaka zu tragenden Säulen ihrer Klubs werden. So kann Deutschland auch im Fussball zu einem wichtigen Exportland für die Schweiz werden. Dies wäre für die Schweizer Liga in mancher Hinsicht ein sportlicher und wirtschaftlicher Vorteil. So könnten weitere Talente dem Vorbild Xhaka/Shaqiri folgen: Ausbildung und erste Gehversuche in der Schweiz, Stammspieler in der Schweiz und anschliessend für einen angemessene Entschädigung in die Bundesliga. Wenn sich neben dem FCB zwei, drei weitere Schweizer Klubs auch international behaupten könnten, wäre bei entsprechenden Ausbildung in den Nachwuchs ein wirtschaftlich tragbares Modell möglich. Und es könnte auch anders rum gehen. Deutsche Talente, welche sich nicht auf Anhieb durchsetzen, könnten den Schweizer Fussball bereichern, wenn sie merken, dass die Super League keine Einbahnstrasse für Bundesliga Fussballer am Ende ihrer Karriere ist. Markus Steinhöfer ist diesen Weg bereits gegangen und eine Rückkehr in die Bundesliag ist nicht auzuschliessen.

Dank Xherdan Shqaqiri könnte sich auf Fussballebene eine neue Deutsch-Schweizerische Freundschaft abzeichnen.





Ein Sommer macht noch keinen Frühling

9 08 2012

Dank Yann Sommer steht der FCB in der letzten Runde zur Champions-League. Soweit so gut. Doch mit Sommer alleine kämpft man im Frühling nicht um die Krone eines Schweizer Meisters. Trotzdem ist es noch zu früh, zu urteilen. Doch genau das wird nun gemacht. Die Nörgler schiessen bereits aus allen Ecken: schlechte Transferpolitik, keine Alternativen im Sturm, Vogel hat die Truppe nicht im Griff und so weiter. Dabei wird vergessen, dass praktisch das ganze Mittelfeld ausgetauscht wurde und auch die Abwehr mit Abraham einen ruhenden Pol verloren hat. Gaston Sauro und Marcelo Diaz kamen direkt von der Meisterschaft in Südamerika in die Vorbereitung bzw. machten gar nicht alles mit. Mohamed Salah spielte noch bei Olympia, etc.. Die bisher gezeigten Leistungen sind zwar nicht gerade berauschend, aber durchaus erklärbar.

Es gibt also noch keinen Grund, bereits die Feuerwehr zu rufen! In Situationen wie gestern Abend zeigt sich, wer die erfahrene Mannschaft ist. Sie kommt in 9 von 10 Fällen auch mal bei einer schlechten Leistung weiter. Das ist alles, was im Moment zählt. Die Nörgler sollen bis im Spätherbst warten und dann ihr Urteil fällen.





Das mit den fünf Ringen

27 07 2012

Jetzt es geht es also wieder los. Die Auferstehung der Olympioniken und der einzige Anlass, an welchem ein Lorbeerkranz noch mit Würde getragen werden kann Vor zwei Tagen ging es schon mit Fussball los, was mir ehrlich gesagt etwas schräg vorkommt. Da spielen Nationen, von welchen ich nicht mal wusste, dass die A-Teams haben. Das schrägste Team aber ist Team „GB“. Die sind nicht mal in der FIFA! Team „GB“, Great Britain. Schon komisch, dass die Engländer ausgerechnet an Olympia jeweils merken, dass es gut wäre, über den englischen Tellerrand hinauszublicken.
P.S. Damit dies auch noch gesagt sei. Die Olympiade (Zeit zwischen den Spielen) ist heute Abend vorbei. Dann beginnen die Olympischen Spiele!





Sergio Pininfarina ist gestorben (1926 bis 2012)

3 07 2012

Der legendäre Karrosserie-Künstler ist heute im Alter von 85 Jahren gestorben. Eine Legende geht und aber seine Karrosserien werden bleiben. Der freie Motor-Journalist Michael Specht hat einmal die schönsten Autos aus der Schmeide Pininfarina zusammengestellt und ich kann ihm nur beipflichten.

Die 10 schönsten Autos von Pininfarina.





Xhaka ist angekommen

2 07 2012

1’000 Zaungäste versammeln sich zum ersten Training von Borussia Mönchegladbach. Mit dabei auch Ex-FCB Star Granit Xhaka. Fussballerisch hat er alles, um sich in der Bundesliga durchzusetzen. Nur muss er noch einen Medienkurs nehmen, damit er dann beim ersten Pflichtspiel nicht in der Luft zerrissen wird. Als Bayern Fan darf er sich nicht outen, so wie beim ersten Training, als er zu Blicke (aber Achtung, die deutsche Presse liest auch Schweizer online-Artikel) sagt:

«Die Bundesliga und die Premier League sind die Top-Ligen Europas. Als Bayern-Fan freue ich mich darauf, gegen die Münchner zu spielen.»





Nur vorne und hinten ist alles klar

19 06 2012

Für den FCB startet heute das Trainingslager am Tegernsee und zugleich ein neue Kapitel FCB-Geschichte. Die Erfolge waren gestern, jetzt heisst es für Heiko Vogel im “ Jahr der Bewährung“ eine neue Mannschaft zu finden. Die Auswahl ist gross und angesichts der erst später dazustossenden Spieler aus Südamerika wird sich das Gesicht der Mannschaft bis in den Herbst wandeln.

Sicher sind nur die Positionen im Goal (Sommer) und im Sturm (Streller/Frei). Dahinter wird es auch für gestandene Spieler aus der Erfolgsmannschaft 2011/2012 eng. In der Verteidigung wird ein gesunder Philipp Degen das Rennen auf der Aussenverteidigerposition machen. Für Markus Steinhöfer und Joo Ho Park werden um den verbleibenden Platz kämpfen. Interessant wird sein, was sich Vogel zu Beginn der Meisterschaft für die Innenverteidigung überlegt. Wer spielt neben Aleksandar Dragovic? Der erfahrene aber langsame Radoslav Kovac oder der junge Arlind Ajeti? Da der Vertrag mit dem südamerikanischen Verteidiger Gaston Sauros noch nicht in trockenen Tüchern ist respektive diese bis Juli noch in der argentinischen Meisterschaft engagiert ist, muss Vogel sich etwas überlegen.

Auch im Mittelfeld ist der Platz eng, zumindest dann, wenn Marcelo Diaz zum FCB stösst. Auch er ist noch mit seinem Ex-Klub in der südamerikanischen Champions-League beschäftigt. Gerade „gestandene“ Super League Spieler wie Fabian Frei und Stephan Andrist müssen um Einsatzzeiten kämpfen und darauf hoffen, dass der FCB möglichst lange auf verschiedenen Hochzeiten spielt.

Unbestritten ist hingegen der Sturm: Sind Marco Streller und Alex Frei gesund, werden sie spielen.

Meine Startelf (ohne Sauros und Diaz) für den Meisterschaftsstart am 14. Juli gegen Servette sieht folgendermassen aus:

Sommer; P. Degen, Kovac, Dragovic, Park; D. Degen, Yapi, Salah, Stocker; Frei, Streller





Rücktritt: Franco Costanzo hängt die Goaliehandschuhe an den Nagel

8 06 2012

Twitterer Patrick Künzle hat es heute als erster gemeldet. Laut ESPN Lateinamerika ist ex-FCB Goalie Franco Costanzo zurückgetreten. Seinen Vertrag in Griechenland hat er schon länger aufgelöst und um die Weihnachtszeit traf man ihn mit Kinderwagen auch in Basel an. Seine Frau ist gar nicht erst mit nach Griechenland gekommen, sondern in Basel geblieben. Nun ist das Karriereende definitiv. Mit 31 Jahren; eigentlich kein Goaliealter.

Franco Costanzo war aber schon immer nicht nur ein ausserewöhnlicher Goalie, sondern auch ein sensibler Mensch. Fussball ist nicht alles und in dem Sinne gilt auch unser Abschiedsgruss von letztem Sommer noch immer. Jetzt ist er einfach definitiver.





Die EM-Teilnehmer und ihre Gepflogenheiten

5 06 2012

16 Teams kämpfen ab Freitag um den Titel eines Fussball-Europameisters. Wir haben uns die Länder genauer angesehen und wagen einen etwas anderen Blick auf die 16 EM-Teilnehmer. Klicken Sie sich durch die Ländern und lernen Sie mal eine andere Seite kennen.

Gruppe A: Griechenland, Polen, Russland, Tschechien
Gruppe B: Dänemark, Deutschland, Niederlande, Portugal
Gruppe C: Irland, Italien, Kroatien, Spanien
Gruppe D: England, Frankreich, Schweden, Ukraine

Wir schicken zwar keine Fussballer an die EM, aber diese Typen machen auch Spass.