Soll Granit Xhaka in die Bundesliga?

10 04 2012

Über die Ostertage hat sich Granit Xhaka laut dem „Kölner Express“ mit den Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach angeblich über einen Transfer zu den „Fohlen“ geeinigt. Die Meldung an sich beunruhigt in Basel noch niemanden, da erstens dem FC Basel keine offizielle Offerte vorliegt und zweitens Xhaka mit den Verantwortlichen seines Klubs noch gar nicht geredet hat. Trotzdem stellt sich die Frage, ob ein Transfer aus heutiger Sicht Sinn macht.

Wer wie Granit Xhaka in jugendlichem Alter ist, wird natürlich kaum auf Meinungen von Aussen hören (meist hören Jugendliche ja nicht mal auf ihre Eltern). Das hält uns aber nicht davon ab, diese kund zu tun.

Kurz gesagt lautet die Antwort Jein. Länger erklärt, stellt es sich folgendermassen dar.

Im Gegensatz zu Xherdan Shaqiri könnte Xhaka ruhig noch eine Saison beim FCB reifen. Er hatte einen starken Herbst und gute Auftritte in der Champions-League, aber er ist noch nicht soweit wie Shaqiri. Mit anderen Worten: der Trainer seines nächsten Klubs spielt in den Überlegungen eine wichtige Rolle. Lucien Favre und auch Jürgen Klopp (Dortmund wird auch als möglicher Kandidat gehandelt) sind sicherlich Typen, welche einen Granit Xhaka fördern und fordern können. Favre sitzt aber aufgrund seines Erfolges auf einem wackligen Stuhl, im positiven Sinne. Er ist ein heisser Kandidat bei anderen Klubs, allen voran bei den Bayern und das trotz Vertrag bis Ende 2013. Ist Favre weg, wäre die Situation bei Gladbach für Xhaka wieder eine andere. Kein Thema dürfte Thorsten Finks HSV sein. Ein Spieler vom Format eines Granit Xhaka sollte vom FCB zu einem Spitzenklub wechseln. Bliebe also noch Dortmund. Hier zeichnet sich eher ab, dass Klopp noch einige Jahre im Pott wirken wird. Allerdings scheint es den Spieler nach aktuellem Kenntnisstand nach Gladbach zu ziehen.

Deshalb wäre ihm zu raten, abzuwarten, was der Sommer an der Transferfront so bringt und keine überstürzten Entscheide zu treffen. Das Beispiel Shaqiri zeigt, dass es sich lohnt zu warten.

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Van Gaal ist so gut wie weg!

5 03 2011

Die unausweichliche Niederlage gegen Hannover (beim Schreiben dieses Blogs steht es 3:1 für Hannover und  noch 15 Minuten zu spielen) wird das Ende von Louis van Gaal sein. Muss man sich beim FCB jetzt Angst um Thorsten Fink machen? Schon soll er bei den Bayern im Gespräch sein.

Ich sage: Nein! Thorsten Fink hat in Basel noch eine Mission und wenn sein Vertrag 2013 abläuft wird wieder ein Bayern Trainer rausgeworfen und wahrscheinlich wird es der Nachfolger von van Gaal sein. Denn in München bleibt einer selten länger als drei Jahre. Die Gelegenheit für Fink kommt also immer wieder…





„The call it a classic!“ FCB vs. FCZ

5 03 2011

Am Sonntag ist es wieder einmal soweit. Die Erzrivalen stehen sich gegenüber. Thorsten Fink und der FCB sollen sich nach der Cupniederlage ein Beispiel an Dortmund nehmen. Die Meisteschaft vor Augen und im Cupfinal steht der Erzrivale aus Schalke gegen einen Unterklassigen.

So könnte es auch in der Schweiz laufen. Hesch ghört gönnt dem FC Zürich den Cuptitel (auch wenn er in Basel geholt werden sollte). Dafür gewinnen wir die Meisterschaft und am Sonntag das Spiel.





Das nächste FCB-Juwel?

13 02 2011

Gut, St. Gallen war kein Gradmesser, aber FCB-Neuling Aleksandar Dragovic, seiner Zeichens 19-jährig und österreichischer Nationalspieler, hat in Basel eingeschlagen. Thorsten Fink meint zwar, der Junge sei noch nicht bei 100%. Gestern aber hat er abgesehen von einer einzigen Aktion jeden Zweikampf gewonnen, null Fehlpässe gezeigt, eine gute Übersicht bewiesen und ist auch ein zweimal nach vorne mitgegangen. Dieser Mann ist ein Versprechen für die Zukunft. Und wenn er so weitermacht, wir der FCB nicht nur sehr viel Freude an ihm haben, sondern in vier bis fünf Jahren auch einen schöne Stange Geld erhalten, wenn Dragovic sich für höhere europäische Aufgaben empfohlen hat.

Einmal mehr gebührt der FCB Scouting-Abteilung ein grosse Lob.





Der falsche FC Basel

23 09 2010

„Never change a winning team“ – soweit die Theorie. FCB Trainer Thorsten Fink hat es nach dem diksussionslosen 5:0 gegen Mendrisio im Cup trotzdem gemacht und ist gescheitert. Die sogenannten A-Elf des FCB genügt zurzeit ihren Ansprüchen nicht und ist das Geld nicht wert. Dass Thorsten Fink gestern Abend dann vor versammelter Journalisten-Menge von einem „guten“ Spiel sprach, hängt wohl mit der Tatsache zusammen, dass er zusammen mit den Spielern einer der wenigen im Stadion war, welcher für diese 90 Minuten bezahlt wurde.

Eine Blindarmentzündung ist angenehmer, als dem FCB in dieser Verfassung zuzuschauen. Inkoom – Totalausfall, Abraham – Ungenügend, Safari -Solala, Cadgas – Genügend, Huggel – Durschschnitt, Yapi – Totalausfall, Stocker – Genügend, Frei – Durchgefallen. Nur Streller, Shaqiri und Costanzo zeigten eine halbwegs gute Leistung.

In dieser Verfassung wird die Champions-League zum Alptraum und die Meisterschaft zur Qual. Es ist endlich Zeit, dass jemande den Spieler kaltes Wasser ins Gesicht schüttet, den Hammer auspackt, den Lohn kürzt oder was auch immer. Aber ist ist Zeit AUFZUWACHEN!!





Experiment Fink im grünen Bereich

17 12 2009

Nach einem halben Jahr kann eine erste Bilanz gezogen werden. Das Experiment Fink ist auf jeden Fall in einer Hinsicht geglückt. Die Mannschaft spielt offensiver als zuletzt unter Gross und hat mit Streller/Frei natürlich einen Paradesturm. Ausserdem gab es magische Momente und enge Spiele, auch wenn es wie zuletzt gegen Fulham schlussendlich nicht reichte.

Noch ist nichts gewonnen. Im Europacup ist man ausgeschieden, in der Meisterschaft sind es immerhin 7 Punkte Rückstand auf YB und im Cup muss Kriens im Halbfinal erst geschlagen werden. Wo der FCB ruhig noch eine Stück aus der Gross-Ära lernen kann ist in der Abwehr und bei den Standardsituationen.

Trotzdem: 2010 kann beginnen und man darf gespannt sein, was noch kommt. Mehr als Platz 2 erwarte ich von der Mannschaft in der Meisterschaft nicht, dafür einen Sige im Cup. Der 2. Platz berechtigt auch zur Champions-League und alles andere ist Bonus. Aber vielleicht überrascht der FCB unter Fink weiter und YB bricht noch ein.

Freuen kann man sich auf weitere Interviews mit Thorsten Fink. Die ersten 6 Monate waren schon mal amüsant.

Fink Sprüche beim FCB

Nach seiner Ernennung zur Frage ob er die Schweizer Meisterschaft denn kenne? „Vielleicht rufe ich Gross an.

Nach der Niederlage gegen YB am 30.8.2009. SF-Mann Rainer Maria Salzgeber will wissen, warum es im Spiel der Basler immer wieder zu Brüchen kommt. Als Gründe gibt Fink englische Wochen und das Verwalten der Führung an, um dann anzumerken:

«Wenn Sie schon mal Fussball gespielt haben, wissen Sie das …»

Salzgeber darauf süffisant:«Wahrscheinlich nicht auf Ihrem Niveau», was Fink kurz und knapp mit «Nein, wahrscheinlich nicht» kommentierte.

Nach der Niederlage gegen YB am 30.8.2009.  „ Im Moment brauchen wir nicht über die Meisterschaft zu reden“.

Auf die Personalie Almen Abdi angesprochen. «Sportlich sollte man sich Gedanken über einen Spieler wie Abdi machen. Spätestens in der Winterpause werden wir uns hinsetzen und gemeinsam entscheiden

Zur Personalmisere nach der erneuten Niederlage gegen YB am 29.11.2009. „Das ist Fussball und kein Ponyhof.“

Nach dem Spiel gegen die AC Bellinzona, welches knapp gewonnen wurde, 6.12.2009. „Ich wünsche der AC Barcelona…äh Bellinzona viel Glück in der weiteren Meisterschaft.“





Thorsten Fink aufgepasst

5 11 2009

Xhaka

Die U-17 rang gestern Deutschland an der WM in Nigeria nieder. Mit dabei auf dem Platz auch einige Spieler aus dem Nachwuchs des FCB. Auch wenn er kein Tor geschossen hat, Granit Xhaka war so etwas wie der Mann des Spiels. Er hat aus allen Rohren geschossen, Durschsetzungskraft und eine gute Technik. Also, Augen auf FCB und Thorsten Fink. Solche Spieler darf man nicht aus den Händen geben. Der Junge ist erst 17 Jahr alt, aber könnte schon bald der nächste Valentin Stocker sein.