Diktator Blatter und Krieger Constantin

19 12 2011

An was erinnern Sie solche Aussagen? „Es wird in vielerlei Hinsicht ein Blutvergiessen geben“ und „Es wird wohl ein Blutbad geben.“ Nun angesichts der tagtäglichen Schlagzeilen der Ereignisse aus Syrien, Ägypten, Lybien etc. ordnet man diese Aussagen der Berichterstattung aus dem Ausland zu. Dieser Fall hier ist aber anders. Es sind Aussagen von Präsidenten Schweizer Fussballklubs (FCB Heusler und YB Känzig). Es scheint, wir sind im Krieg und das ist tatsächlich so. FIFA-Diktator Blatter hat den Zweihänder ausgefahren und will die Schweiz aus der FIFA werfen (notabene das Land, welches ihm aufgrund seines liberalen Vereinrechts erlaubt, haufenweise Gelder zu scheffeln und dabei keine Steuern zu zahlen). Gegner ist der Krieger Constantin, welcher keinem juristischen Schlachtfeld aus dem Weg geht. Die Verlierer werden wie in jedem Krieg die Zivilisten sein, sprich die Fussballschweiz und der FCB.

Es sei denn, Diktator Blatter oder Krieger Constantin zeigen Einsicht. Die Weltgeschichte hat uns aber gelehrt, dass es im Krieg selten ein Nachgeben gibt. Wieso soll das in dieser Sportposse anders sein. Vor diesem Hintergrund sind die zitierten und martialischen Aussagen durchaus angebracht.

Für den SFV und den FCB brennt der Baum, bevor die erste Kerze überhaupt gezündet wurde.

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Tami nach London

27 06 2011

Zum dritten Mal in der Geschichte des Landes hat sich die Schweiz für das Fussballturnier an den olympischen Spielen qualifiziert. Obwohl die olympischen Sommerspiele 2012 mitten in den laufenden Meisterschaftsbetrieb fallen werden, ist die Veranstaltung keine Grümpelturnier. Vor drei Jahren holte sich keiner geringerer als Lionel Messi mit Argentinien den Olypmiatitel.

Kein Wunder wird nun auch darüber diskutiert, ob anstelle von U-21 Trainer Pier-Luigi Tami nun Ottmar Hitzfeld das Coaching der Olympia-Equipe übernehmen soll. Dies ist klar zu verneinen! Der Verband muss nun früh und in aller Deutlichkeit ein Zeichen setzen und diesen Job an Pier-Luigi Tami vergeben. Er hat sich die Qualifikation mit seiner Equipe erkämpft und er soll den Job auch kriegen.

Es kann nicht sein, dass die Schweiz „nur“ Spieler fördert, dem Trainernachwuchs aber die Brosamen hinwirft. Tami muss und soll die Gelegenheit erhalten, sich an einem grossen internationalen Turnier zu bestätigen.





Der SFV verkauft die Fans für dumm

7 05 2010

(Der Fusbballfan als Goldesel)

Der Schweizer Fussballverband hat ein Monopol. Er ist es, welcher die Meisterschaft und auch den Cup-Wettbewerb organisiert und damit freie Hand bezüglich dessen Austragung hat. So ärgern sich Fans und Kluboffizielle jedes Jahr über Entscheide aus Bern. Der Spielplan und zum Teil für Zuschauer unfreundliche Anspielzeiten führen bei Fans und Klubverantwortlichen oft zu Kopfschütteln und Reaktionen der Unverständnis. Mittlerweile hat man sich daran gewöhnt, dass die Meisterschaft durch einen vom Verband bestimmten Spielplan künstlich spannend gehalten wird. Auf der anderen Seite ist es unverständlich, wenn die besten Mannschaften in der Woche des Cupfinals englische Wochen spielen. Eingeklemmt innerhalb einer Woche zwischen zwei Runden der Meisterschaft findet am Sonntag der Cupfinal statt. Sogar Deutschland schafft es, diesen nach Ende der Meisterschaft anzusetzen und mindert dabei seine Chancen an der Fussball-WM keineswegs.

Ein weiterer Punkt der zu Kritik Anlass gibt, ist das unsägliche „Geldschäffeln“ der Fussballbosse auf den Köpfen der Fans. Nach dem Motto „die Basler haben’s ja“ setzte der Fussballverband für den Cupfinal Ticketpreise fest, die in der höchsten Kategorie um 25% höher liegen als noch 2008 und in der günstigsten Kategorie gab es sogar eine Preissteigerung um 50%!!!!! Da scheinen die Bosse vergessen zu haben, dass der einfache Fussballfan nicht ungeschoren aus der Wirtschaftskrise kam und eine vierköpfige Familie nicht mal schnell für 360.- an ein Spiel gehen kann. Notabene ohne Essen und Getränke und keineswegs in der besten Kategorie!! Nun erhalten der Verband und damit auch der Fussball die Quittung. Zwei Tage vor Spielbeginn sind noch über 11’000 Tickets zu haben. Da müssen die Fussballbosse in Bern wohl oder Übel über die Bücher.

Der Verband könnte einmal zeigen, was er drauf hat und etwas Gutes tun. Er könnte knallhart die Fernsehrechte verhandeln, mehr für die Liga (und damit auch sich) herausholen. Dann müsste er das Geld nicht bei denen eintreiben, die ihre Mannschaft im Stadion unterstützen, die Fans. Denn irgendwann wird der Fernsehzuschauer vor seinem Bildschirm sitzen und sich darüber beklagen, dass die Stadionstimmung, welche da via Satellit in sein Stube transportiert wird, ach so lau ist, ob der wenigen Fans, welche sich noch den Preis für ein Ticket leisten können….





Fussballmafia SFV!

14 08 2009

Einfach nur lachhaft! Die Super League und ihre Disziplinarorgane sind unberechenbarer denn je. Franco Costanzo wird für drei Spiele gesperrt, weil er Beg Ferati an den Haaren riss. Costanzo selbst weiss, welchen Blödsinn er gemacht hat. Drei Spielsperren für einen bisher unbescholtenen Spieler auszusprechen und dabei gegen den FC Luzern nach einen Becherwurf nur eine Busse zu verhängen, entbehrt jeder Logik.

Die Super League verkommt zur Farce. Spieler werden härter angegangen als Vergehen von Zuschauern. Man darf gespannt auf die weiteren Urteile der Super League sein. Eines Tages wird der Meister noch beim SFV ermittelt. Aber halt, das hatten wir ja schon. 2007 beim Fall Muntwiler….