Und es ist immer noch Sommer

5 08 2013

Bereits sind wieder vier Spieltage der Super League Geschichte. Erstaunlicherweise ist immer noch Sommer, es ist heiss und vielerorts sind immer noch Schulferien. Durchaus möglich also, dass der eine oder andere den frühestens Meisterschaftsstart in den europäischen Ligen verpasst hat.

Was ist passiert? Alex Frei liegt mit Luzern und seinem 50’000.- Einkauf aus Australien auf Platz 2, YB hat noch kein Spiel verloren und wird als Meisterschaftskandidat gehandelt und für den FCB geht es in der Champions-League Qualifikation bereits um alles oder nichts. Wenn da nicht die Tatsache wäre, dass Sion nach drei verlorenene Spielen und einem Unentschieden immer noch mit demselben Trainer an der Seitenlinie agiert, man könnte fast meinen, es sei immer noch Sommer…

@YB: Herbstmeister ist wie Meister der Herzen.

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Die Super League und Europa

4 06 2013

In der abgelaufenden Saison hat der Spielkalender des FC Basel zu Tage gebracht, was ein Super League Verein leisten muss, um den Anschluss an Europa nicht zu verpassen. Keine Liga beginnt so früh und endet so spät wie die Schweizer Liga und das obwohl insgesamt nur zwei Meisterschaftsrunden mehr auf dem Programm stehen als in der Bundesliga. Da fragt man sich in der Tat, wieso das so ist. Mit dieser Frage wollen wir uns aber nicht länger herumschlagen, sondern vielmehr damit, was die Liga und ihre Klubs machen müssen, um trotz dieses engen Kalenders, den Anschluss an Europa nicht zu verpassen. Mit dem FCB, GC, dem FCZ, St. Gallen und Thun werden nicht weniger als fünf Teams (die halbe Liga!) nach der Sommerpause am europäischen Fussballgeschehen mitmischeln. Den Grundstein legte der FC Basel mit seinen europäischen Resultaten in den letzten Jahren. Nun ist es an der Zeit, dass die Klubverantwortlichen in der ganze Schweiz, sich höhere Ziele stecken. Das dies nicht vermessen ist, zeigen auch die Resultate der Schweizer Eishockey Nationalmannschaft an der letzten WM.

Es sollte endlich auch – speziell für die Klubs aus Zürich – zum guten Ton gehören, sich europäische beweisen zu wollen. Nur das bringt den Schweizer Fussball wirklich weiter. Bisher galt für viele Schweizer Klubs Woche für Woche nur eines: Dem FC Basel in der Meisterschaft ein Bein zu stellen. So waren die Spieler und Klubverantwortlichn wenigstens viermal in der Saison hochmotiviert. Was den heimischen Boulevard freute, wenn dies einmal gelang. Nun gilt es aber nach Europa zu schauen. Die Chance muss gepackt werden, damit künftig eine gesicherter Champions-League Platz zur Normalität wird. Wenn sich die Klubverantwortlichen aber auch diesen Sommer diesen Ambitionen nicht stellen wollen, dann werden europäische „Ausreisser“ wie jene des FCB allein dastehen und nur dazu führen, dass dieser sein Kader noch mehr verbreitern muss, um noch genügend Kraft für die eigentliche Meisterschaft zu haben. Ziel sollte es aber sein, die Breite der Qualität der gesamten Liga zu vergrössern.

Es ist zu hoffen, dass im zum Wohle des Schweizer Fussballs und der Liga ein Umdenken stattfindet und schlussendlich auch das nötige Glück erzwungen werden kann. Dann könnte man sich mit Klubs aus Frankreich, Spanien, Deutschland und England messen und würde nicht jedes Mal gegen einen Verein aus den Weiten des Ostens ausscheiden. Es reicht schon, wenn mit den ewigen Zweiten des BSC YB eine Mannschaft feststeht, welche 2013/2014 ein Ziel hat.: Dem FC Basel in vier Spielen ein Bein zu stellen.





Sportchef Frei

21 03 2013

Es ist bereits sehr viel zum Fall Alex Frei geschrieben worden. Erfahrene Sportjournalisten und Hobby-Kommentarschreiber haben sich gleichermassen geäussert. Dem wäre eigentlich nichts beizufügen. Es bleibt die Erkenntnis, dass man einen Alex Frei nicht in eine Struktur oder eine System einbinden kann. Das klappte auf dem Fussballplatz nicht und ist schlussendlich auch beim Übergang vom Fussballer zum Fussballfunktionär gescheitert.

Die Führung des FC Basel strebt ein heeres Ziel an. Der FC Basel ist und soll auch in Zukunft identitätsstiftend sein. Dazu gehört es, dass ehemalige und regional verankerte Sportgrössen an den Klub gebunden und eingebunden werden. Das fängt bei Karli Odermatt an, geht über Marco Walker, Adrian Knup, Massimo Ceccaroni, Beni Huggel  und wird wahrscheinlich auch einmal bei Marco Streller so sein. Die Idee dahinter ist, dass die Spieler das rotblaube Herz auch mit auf die Führungsebene nehmen. Denn wenn der Klub auch die nächsten 10 bis 15 Jahre nachhaltig geführt werden soll und die aktuelle Philosophie weitertragen soll, dann müssen Personen ran, die den rotblauen Virus in sich tragen und die Philosophie der aktuellen Führungscrew verinnerlichen. Denn aus diesen Personen kann der nächste Bernhard Heusler rekrutiert werden und nur wenn Personen nachgezogen werden, welche die Philosophie verinnerlicht haben, wird das jetzige System FCB auch in Zukunft Bestand haben.

Für Alex Frei ging das vielleicht zu gemächlich. Er ist keiner, welche die Sache langsam angeht. Er wählt den harten Weg und wirft sich sogleich ins Haifischbecken Sportfunktionär. Verläuft die 2. Karriere des Alex Frei genauso wie die erste, dann wird der FCB in 10 bis 15 Jahren wieder Freude an ihm haben. Ich sehe schon die Schlagzeilen „Alex Frei: Vor 15 Jahren wollten Sie ihm einen Juniorentrainerjob geben, jetzt wird er Präsident und CEO der FC Basel 1983 AG“.





Endlich wieder Fussball

8 02 2013

Draussen toben noch Schneestürme und in Zürich werden Fans zum Freischaufeln des Trainingsgelände aufgerufen. Dies ist die Zeit, in welcher die Super League ihren Rückrundenstart einläutet. Endlich. Vater Fussball hält wieder Einzug, selbst wenn schon jetzt die eine oder andere Spielverschiebung vorprogrammiert ist, geht es wieder los. Im Joggeli startet die Rückrunde am Samstag gleich mit einem Kracher. Im Spiel gegen den FC Sion treffen die beiden meistgenannten Meisterschaftsfavoriten aufeinander. Das Spiel wird für Murat Yakin und den FCB bereits richtungsweisend. Als Transfersieger des Winters kann das Team nur verlieren und ist damit in der Situation, in welcher die Mannschaft in den letzten Jahren immer am besten agierte: Als Verfolger der nur ein Ziel hat, die Meisterschaft zu gewinnen.

Genau wie beim deutschen FCB erwartet die Fans des FC Basels im Frühling ein „FC Hollywood light“. Spannung auf und neben dem Rasen ist garantiert. Im letzten Heimspiel am ersten Juniwochenden wäre nicht nur eine allfällige Meisterschaftsfeier angesagt, sondern auch der Abschied einer der grössten Schweizer Stürmer aller Zeiten: Alex Frei. Bis dahin gibt es aber noch viele Fragezeichen. Wird Alex Frei seinen letzten Fussballerfrühling auf der Bank verbringen? Gelingen ihm nochmals entscheidende Tore und wird er sich zum Abschluss definitiv in die Herzen der Muttenzerkurve schiessen? Die Antworten auf diese Fragen hängen nur bedingt von ihm ab. Er wird nochmals 120% geben, aber Regie in diesem mehrteiligen Abschiedsepos führt Steven „Murat“ Spielberg, welcher den Erfolg der Mannschaft über die Interessen Einzelner stellt.

Aber auch im Mittelfeld wird einiges Los sein. Mit Serey Die trägt nun ein Mitteldtank sondergleich die Farben rotblau. Wird er der lang ersehnte Mittelfeldmotor des FCB? Und was, ja was, läuft mit Raul Bobadilla. Ist er gesund, wenn seine Sperren abgelaufen sind. Harmoniert er mit Marco Streller und macht er ihn mit seiner Präsenz und der Tatsache, Gegenspieler auf sich zu ziehen, zum Torschützenkönig?

Antworten auf all diese Fragen gibt es Wochenende für Wochenende (und manchmal auch unter der Woche). Der FCB 2013 als Unterhaltungsmaschine. Suchtgefahr ist vorprogrammiert und man reserviert sich lieber schon heute als morgen einen Platz in der ersten Reihe!





Die Argumentation im Bobadilla Transfer

3 01 2013

Raul Bobadilla wird wohl bald beim FCB stürmen. So vermeldet es heute die Basler Zeitung. Ich mache keine Hehl daraus, dass ich diesen Transfer nicht lautstark beklatsche. Bobadilla hat sich bei seinen letzten Stationen im Ausland und auch bei YB nicht immer als „pflegeleicht“ erwiesen, wenn es nicht gerade nach seinem Gusto lief. Unbestritten sind seine fussballerischen Qualitäten, welche ihn nicht nur in der Super League zu einem gefürchteten und abschlussstarken Stürmer machen. Explosiv ist aber auch Dynamit und genau deswegen wird es selten in der Nähe von Feuer gelagert….

Bobadilla hat nämlich das Potential nicht nur im Strafraum für Unruhe zu sorgen. Seine bisweilen vorkommenden Ausraster können auch mal einer ganzen Mannschaft schaden. Beim FCB ist man derzeit der Ansicht, dass die Mannschaft auf dem Platz „zu brav“ ist. Ausserdem – und das scheint mit zumindest in den Medien – argumentiert man damit, dass Murat Yakin wisse, wie man Raul Bobadillas ungezähmte Energie in die richtigen Bahnen leite. Er hat dies schon einmal bewiesen. Vor bald sechs Jahren bei einem Verein, welcher im Volksmund auch als „Congeli“ bezeichnet wird. Soweit so gut. Aber wir wissen nicht erst seit Rolf Dobelli, dass wir nicht auf Denkfehler hereinfallen sollten. Zumindest sollten wir Entscheidungen hinterfragen. Obwohl ich die Situation von vor sechs Jahren nur aus den Medien kenne, dürften die Vorzeichen damals anders gewesen sein. Bobadilla spielte bei einem (damaligen Nati B) Verein. Er kam aus Argentinien und brauchte als 19jähriger eine Vorbildfigur, welche ihm den Weg nach Fussballeuropa ebnete. Ein solche „Vaterrolle“ nahm Murat Yakin damals wohl ein. Wir wissen alle, dass es mit Bobadillas Weg nach Europa nicht klappte. Bei Gladbach setzte er sich nach drei Jahren nicht durch, wurde kurz nach Griechenland ausgeliehen und landetet wieder in der Schweiz.

Bobadilla ist erst 25 Jahre alt. Es ist davon auszugehen, dass er mit dem Gang nach Fussballeuropa noch nicht abgeschlossen hat. Auch Christian Gimenez wechselte erst mit 31 Jahren ins Ausland (und dies, wie FCB Fans wissen, eher im Hauruckstil). Nun ist es aus Sicht von Bobadilla durchaus verständlich, dass er zurück zu seiner „Vaterfigur“ der ersten Stunde auf europäischem Boden möchte – zu Murat Yakin. Dies um wieder zu seiner alten Stärke zurückzufinden. Es kann durchaus sein, dass Bobadilla in den ersten Monaten seine Stärken auf dem Platz zeigt und dem FCB viel Freude bereiten wird. Aber je erfolgreicher Murat Yakin mit der Integrationsarbeit ist und je erfolgreicher Bobadilla spielen wird, desto schneller kommt die Zeit, in welcherBobadilla denkt, den erneuten Sprung ins Ausland wagen zu können. Und wehe die Verantwortlichen des FCB wollen dann nicht wie Bobadilla. Er mag ein guter Fussballer sein, aber seine Art kann er nicht leugnen. Es wartet eine Herkulesaufgabe auf den Trainer, den Staff und die ganze Mannschaft. Denn die Mannschaft und ihr Zusammenhalt werden gefordert sein, sollte es mal nicht so laufen wie Bobadilla will.





Politiker und Sport – eine Liebe bröckelt

2 11 2012

Früher galt, wer gewählt werden will, muss an Sportveranstaltungen auftreten, Hände schütteln und Pokale übergeben. Heute sind die Sportfans selbst zum Politikum geworden. Die politischen Parteien des Landes stehen praktisch geschlossen hinter der Idee des Kombitickets. Diese Idee verlangt, dass nur jener Fan (Fussball- und Eishockeyspiele) einen Zutritt zum Gästesektor erhalten soll, der auch gleichzeitig ein Ticket für den Extrazug gelöst hat. Diese Extrazüge sollen dann auch gleich noch von den Vereinen selbst gechartert werden. Im Sport soll es also nicht anders sein, als im richtigen Leben. Wegen des zu verurteilenden Verhaltens weniger, wird eine grosse Masse abgestraft und die Fankultur in Frage gestellt.

Was aus der Sicht der Parlamentsstuben toll aussieht, wird in der Realität nicht funktionieren respektive die Fankultur in den Stadien verändern. Wieso?

Dazu muss man erstmal die Bedeutung des Gästesektors verstehen. Dies ist der Platz jener Gästefans, welche ihren Klub – egal wie dieser resultatmässig gerade dasteht – unterstützen. Diese Fans bilden den Grundstock jedes Vereins. Sie sorgen für die Stimmung, welche das Spiel auf dem Rasen nicht zu einer bloss technischen Angelegenheit um Punkte, sondern zum Erlebnis machen. Sie bringen die Ambiance in ein Stadion, welche die anderen Fans mitziehen lässt und dafür sorgt, dass ein Spiel auch zuhause am TV zum Erlebnis wird und dem Mythos jedes Vereins ausmachen. Wer schon mal in der Curva Nord der Resega, der Südkurve im Letzi oder in der Muttenzerkurve im Joggeli gestanden hat, weiss wovon ich spreche. Hier werden Fans geboren, hierhin möchte jedes Kind, dass nach dem ersten Matchbesuch seines Vereins an der Hand des Vaters vom Virus gepackt wurde, einmal stehen. Nirgends ist die Liebe und die Verbundenheit zu seinem Klub grösser. Das innere Feuer, welches in diesen Kurven entfacht wird, nimmtman  später auch mit, wenn man angesichts seines gesetzten Alters an anderen Orten im Stadion Platz nimmt. Die Kurven sind auch der Grund, wieso diese Fans ihre Mannschaft an den Auswärtsspielen im Gästesektor unterstützen möchten. Wenn dieser leer bleibt, wie bereits einige Male bei Duellen zwischen dem FCZ und dem FCB, dann verkommt ein Fussballspiel zu einer trostlosen Angelegenheit. Das schadet dem Sport, mindert die Einsatzbereitschaft der Spieler (bewusst oder unbewusst) und macht das Spiel schlussendlich langfristig auch für den normalen Fan weniger attraktiv.

Das Kombiticket mag die Sachbeschädigungen und Gewalt am Rande der Fussballspiele sowie die Zerstörung der Extrazüge vielleicht ein wenig reduzieren. Aber was erhalten wir dafür im Gegenzug?

In der kleinräumigen Schweiz stammt längst nicht jeder Fan eines Klubs aus der Stadt seines Klubs. Bei Auswärtsspielen muss er entweder den Umweg über den Hauptbahnhof seines Klubs machen (was Mehraufwand bedeutet und grotestk anmutet) oder er verzichtet auf den Besuch des Spiels oder den Eintrit in den Gästesektor. Zudem besteht die Gefahr, dass Fussball- und Eishockeyspiele künftig unter Ausschluss der Gästefans stattfinden, weil diese das Kombiticket einfach ablehnen. Das dies nicht nur der Stimmung in den Stadien schadet, sondern zu finanzielle Einbussen für viele Heimklubs führt, liegt auf der Hand. Gerade in der Schweiz sind aber die Zuschauereinnahmen ein wesentlicher Teil eines Vereinsbudgets. Zudem könnte diese Idee kurzfristig zu einer Zerstreuung der Gästefans auf andere Sektoren führen, was der Sicherheit in den Stadien genausowenig dienlich ist wie der Stimmung. Soll dies dann durch Polizeigewalt verhindert werden, wären wir in der Frage der Gewalt im Sport keinen Schritt weiter!

Es ist zu hoffen, dass die Politik diese Thema entpolemisiert und vernünftige, in der Realität umsetzbare, Lösungen findet, welche die Interessen der Fankultur und der Sicherheit unter einen Hut bringen. Dabei soll auch an die Vernunft aller Parteien (und hier sind nicht die politischen gemeint) appelliert werden. Der Sport hat keine Lobby, Fankurven schon gar nicht, weshalb sich auch jene Fans wehren sollten, welche nie einen Gästesektor besuchen. Wehret den Anfgängen, bevor die Emotionen – wie in vielen amerikanischen Sportstadien – nur noch aus den Lautsprechern kommen und die Stadionorgel die verbliebenen Matchbesucher zu einem rhythmischen Klatschen animiert.





Der FCB ist definitiv in Europa angekommen

15 10 2012

FCB Trainer Heiko Vogel ist Geschichte. Vor 10 Tagen haben wir an dieser Stelle noch darauf hingewiesen, dass Murat Yakin nicht ewig Golf spielen wird. Nun hat er das Green schneller verlassen, als erwartet werden konnte. Heiko Vogel wurde Opfer seines Erfolges. Er hat seinen verdienten Platz in der FCB Geschichte, aber wer heute bei den Aussagen von Bernhard Heusler zwischen den Zeilen lesen wollte, der wurde den Verdacht nicht los, dass Vogel der Erfolg über den Kopf gewachsen ist. Es ist durchaus möglich, dass er die Leichtigkeit, welche ihn vor einem Jahr auszeichnete verlor und damit die Fähigkeit, welche ihn damals auszeichnete. Was zwischen Trainer und Vorstand ablief, wird nie in die Öffentlichkeit kommen, aber bei aller Kritik am Entscheid des Vorstandes, welcher nun auf die FCB Führung niederprasselt, sollte man drei Fakten im Auge behalten. 1. Bernhard Heusler ist ein seriöser Arbeiter, der bisher nie ohne Grund aus den Hüften geschossen hat. 2. Bernhard Heusler wäscht keine dreckige Wäsche, damit er in der Öffentlichkeit „besser“ dasteht und 3. als der Vorstand vor einem Jahr auf Vogel setzte, klatschten auch nicht alle Beifall.

Bei aller Kritik, welche wir in de Leserbriefen und Kommentarspalten lesen werden, darf eines nicht vergessen werden. Der FCB ist in Europa angekommen und will dort einen Stammplatz. Dazu gehört es auch, dass ab und zu ein Trainer entlassen wird und man einen unpopulären Entscheid fällt. Im europäischen Spitzenfussball ist nur der Erfolg Gradmesser, ob einem das nun gefällt oder nicht. So gesehen, ist auch der FCB „Opfer“ seiner Erfolge.