Neues vom Agent Provocateur

7 12 2009

Was würde die Super League nur ohne Carlos Varela machen? Er sorgt in den Stadien bei gegnerischen Fans für rote Köpfe und bei den eigenen für Unterhaltung. Nach dem verbalen Ausrutscher gegen den FCB  im Dress von YB hat sich der heutige Xamax -Spieler nun mit YB-Goalie Wölfli ein neues Opfer gesucht. Hören Sie selbst bei Blick.ch

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„Isch hasse diese arroganten Basler“

19 07 2008

(Beni Huggel sichert dem FCB den Sieg. Foto: Keystone)

Carlos Varela war nach dem Spiel gegen YB enttäuscht. Sehr enttäuscht! „Isch hasse diese arroganten Basler“ säuselte er nach dem Spiel in die Mikrofone und Notizblöcke der Berner Sportjournalisten. Nun, arrogant war das Auftreten der Basler sicherlich nicht. Es gab keinen Grund dazu. Die letzte Saison hat man sich immer mit einer Niederlage vom Plastickrasen zu Wankdorf verabschiedet.

Glücklich, effizient, so wäre das Spiel und Auftreten der Basler doch eher zu beschreiben. Beim FCB stimmte vieles noch nicht zusammen. Kein Wunder: die Unterlage hasst der Basler wie der Teufel das Weihwasser und zudem standen drei Neue und nach den Verletzungen von Carlitos, Eduardo und Behrang Safari mindestens drei Ergänzungsspieler auf dem Feld.

Trotzdem: Varela’s Wut (einst war er selbst ein „arroganter Basler“) war sicherlich in erster Linie eine Wut auf sich selbst. 45 Minuten plus hatte YB die besseren Möglichkeiten, spielte angriffiger und zeigte die besser Kombinationen. Doch es ist eine alte Binsenwahrheit. Zum Fussball gehören Tore und die haben die Berner nicht gemacht.

Start geglückt. Der FCB ist bereits wieder der Gejagte und so mag es der Branchenprimus. Alles andere als Druck würde in der Truppe nur für Unruhe sorgen. Für Arroganz ist sicherlich kein Platz. Aber es war eine gehörige Portion Selbstvertrauen und der Glaube als FC Basel immer als Sieger vom Platz zu gehen, welche schliesslich zum Sieg führte.

Christian Gross‘ Worte: „Gewonnen hat die Mannschaft, welche den Sieg mehr wollte“, waren deshalb sicherlich nicht fehl am Platz, auch wenn sie nicht bei jedem gut angekommen sind. Zum Beispiel beim Verlierer, allen voran Carlos Varela.

P.S. Unnötig war einmal mehr das Auftreten Einzelner im Tross der FCB-Fans. Petarden und Pyros während und Scharmützel mit der Polizei nach dem Spiel festigen in der Schweiz den schlechten Ruf. Eine solch grosse Mannschaft hat es nicht verdient, wegen solcher Begleitumstände in der ganze Schweiz gehasst zu werden, und zwar nicht nur von Carlos Varela…