Ceterum censeo: Granit Xhaka

28 11 2014

Granate Xhaka!

Seine Klasse zeichnete sich schon früh ab, wie geneigte heschghört Leser wissen.

Advertisements




Granit Xhaka lehnt sich zum Fenster raus

20 04 2012

„Ich wäre enttäuscht, wenn es nicht klappen würde.“

Wham! Das hat gesessen. Dieser Satz von FCB-Mittfeldspieler Granit Xhaka (heute in der BaZ) wirkt wie eine Drohung und ist ein gefundenes Fressen für den Boulevard. Er ist sich mit Gladbach einig und hat bereits die Eurozeichen in den Augen. Die Glitzerwelt der Bundesliga wartet. Wie geschaffen für einen wie Granit Xhaka. Auf und neben dem Platz. Doch Xhaka hat die Rechnung ohne den FCB gemacht und muss aufpassen, dass er sich jetzt nicht unnötig Steine in den Weg legt und seine Karriere plötzlich vor der „one and only chance“ sieht.

Er wäre gut beraten gewesen, diesen Satz nicht gesagt zu haben und wäre gut beraten, jetzt gar nichts mehr zum Thema zu sagen. Wieso hat er sich kein Vorbild an der Familie Shaqiri genommen? Fussball ist auch eine Kopfsache und den hat Granit Xhaka zurzeit nicht frei. Das braucht er aber, um weiter an seiner fussballerischen Entwicklung zu arbeiten.





Soll Granit Xhaka in die Bundesliga?

10 04 2012

Über die Ostertage hat sich Granit Xhaka laut dem „Kölner Express“ mit den Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach angeblich über einen Transfer zu den „Fohlen“ geeinigt. Die Meldung an sich beunruhigt in Basel noch niemanden, da erstens dem FC Basel keine offizielle Offerte vorliegt und zweitens Xhaka mit den Verantwortlichen seines Klubs noch gar nicht geredet hat. Trotzdem stellt sich die Frage, ob ein Transfer aus heutiger Sicht Sinn macht.

Wer wie Granit Xhaka in jugendlichem Alter ist, wird natürlich kaum auf Meinungen von Aussen hören (meist hören Jugendliche ja nicht mal auf ihre Eltern). Das hält uns aber nicht davon ab, diese kund zu tun.

Kurz gesagt lautet die Antwort Jein. Länger erklärt, stellt es sich folgendermassen dar.

Im Gegensatz zu Xherdan Shaqiri könnte Xhaka ruhig noch eine Saison beim FCB reifen. Er hatte einen starken Herbst und gute Auftritte in der Champions-League, aber er ist noch nicht soweit wie Shaqiri. Mit anderen Worten: der Trainer seines nächsten Klubs spielt in den Überlegungen eine wichtige Rolle. Lucien Favre und auch Jürgen Klopp (Dortmund wird auch als möglicher Kandidat gehandelt) sind sicherlich Typen, welche einen Granit Xhaka fördern und fordern können. Favre sitzt aber aufgrund seines Erfolges auf einem wackligen Stuhl, im positiven Sinne. Er ist ein heisser Kandidat bei anderen Klubs, allen voran bei den Bayern und das trotz Vertrag bis Ende 2013. Ist Favre weg, wäre die Situation bei Gladbach für Xhaka wieder eine andere. Kein Thema dürfte Thorsten Finks HSV sein. Ein Spieler vom Format eines Granit Xhaka sollte vom FCB zu einem Spitzenklub wechseln. Bliebe also noch Dortmund. Hier zeichnet sich eher ab, dass Klopp noch einige Jahre im Pott wirken wird. Allerdings scheint es den Spieler nach aktuellem Kenntnisstand nach Gladbach zu ziehen.

Deshalb wäre ihm zu raten, abzuwarten, was der Sommer an der Transferfront so bringt und keine überstürzten Entscheide zu treffen. Das Beispiel Shaqiri zeigt, dass es sich lohnt zu warten.