D Fasnacht isch grettet!

19 01 2011

Kürzlich zitierte ich hier einen Blick-Online Artikel, wonach farbige Räppli in Basel verboten seien. Wie gewünscht, gibt es heute Klarheit darüber im BaZ-Regionateil. Verboten sind lediglich „mehrfarbige Räppli“, also Säcke, welche mit Räppli diverser Farben verpackt sind.

Die „drey scheenschte Däg“ sind also grettet und farbig wie eh und je!

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E Fasnacht ohni Räppli?

17 01 2011

Glaubt man Blick-Online, welche den „Zürcher Oberländer“ zitiert, dann sind in Basel farbige Räppli aus hygienischen Gründen verboten (siehe Meldung). Hab ich was verpasst oder gibt es dieses Jahr eine farblose Fasnacht?

Bin gespannt, ob die Basler Zeitung dieser Geschichte auf den Grund geht.





Fasnachtszyschtig: Ab uff d Strooss

23 02 2010

Noch es paar Joor unorganisiertem fasnächtle, hänn mir letscht Joor dr Zyschdig-Club gründet. An dr Fasnacht 2010 sinn mir also zem erscht Mool als Zyschdig-Club am Fasnachtszyschdig uff dr Gass.

Am Nomidaag triffsch uns mit de Kinder und em Waage in der Innestadt, am Oobe bim Gässle und Intrigiere.

Unser Sujet 2010 „Baselopoly“.

Fiir alli, wo uns nit träffe, do unsre Zeedel.

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Dr Wirtschaft granggt und unsri UBS liigt im Drägg

In suur Öpfel bisst dr Styyrzahler, au si Batze isch wäg

Es paar Männer in dunggle Azüg hänn uns ins Eländ gritte

Nit s Fasnachtscomité, sondern Bängger mit digge Schlitte

Dr Lagg isch ab, dr Glanz verblasst, s isch ganz übel

Als Retter in dr Not kunnt e alt Maa, dr Ossi Grübel

Äär machts wäg dr Eer, em Eergyz und em Stutz sicher au

Fascht gratis macht’s dr Schumi, dä will wäg vo dr Frau

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Dr Schwoob vo dr Stadtreinigung isch am gleene, ach ojee

D Sperrguetabfuhr wurd schlimm missbrucht, immer mee

Au d’Gigi duet Groos-zügig entsorge und nadierlig usestelle

Und au bi Ziiri darf dr Trainer bald uf sy Entsorgig zelle

Villicht hetti me dä Ziircher nit solle uss dr Stadt verjage

Denn jetzt hänn bim FCB nur no d Schwoobe saage

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Me kunnt hit kuum dra verbyy, s hett en jede Lappi

Kai iPod hösch, sondern als Stadtfiirscht e Stapi

Bi uns z Basel treit dr Guy Morin stolz dä Huet

Und ein jede froogt sich, für was isch dä guet

Vyyl gseit hett är nonig, sich meischt uhsegwunde

Als Arzt isch är halt an d Schwyygepflicht bunde

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Drämmli, Drämmli, Drämmli und no e Drämmli

Nei dasch nit de Väärs vom “uff di warti nämmli”

Auti, Auti, Auti und e Stau bis fascht uff Solothurn

Dasch s Stroosebild an dr Eröffnig vom nei Saturn

Und bisch denn im Stücki aakoo, grad bi dr BaZ

Waartsch nomol, uff der Suechi nocheme Parkplatz

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Ob Schönebuech, Muttenz oder Gränzach, alli glaage

Si mien d Konsequänze vo de Chemiedeponie draage

Dr BaZ- Hagemaa kennt sich uss mit sonere Buurdi

Und äär weiss au, wie me sone Altlast wiider los wurdi

Die BaZ gheert jetzt eme Rambass und eme Tessiner au

Bim Tessiner stimme ämmel d Farbe, die sinn rotblau

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Im Glaibasel hets Charivari das Johr e Päuseli gmacht

e grooss Loch im Unterhaltigsprogramm vo dr Fasnacht

ganzi Löcher duen sich au in dr global Finanzwelt uff,

die einzig Branche mit schwarze Zahle sin alwä d Puff

Aber sälbst im Rotliechtmilieu isch d Konkurränz grooss

Wägem Rauchverbot gönn nämmli bald alli uff d Strooss

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Al Dschasira brichtet  iber d Fasnacht, dasch kei Bruns

Ob die Baseldytsch verstöön, das frooge mir uns

I ha drum welle e änglisch Väärsli brinzle, ganz digg

Aber exgyysi my friends, my english is under all pig

Geegeniiber Minarett Initiative isch me z’Basel liberal,

ob Burka, Ueli, Pierrot isch an dr Fasnacht doch egal

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