American Sports ohne Cheerleaders!

26 01 2011

Ja, das gibt es tatsächlich. Amerikanischer Sport ohne Cheerleaders. Erst kürzlich liess sich Thomas Renggli im Blog Steilpass über die „Unart“ des Cheerleading in unserem Breitengraden aus. Sein Punkt: Cheerleading habe dort seine Berechtigung, wo das Publikum keine Stimmung machen würde!

Nun aber zeigt sicht, dass die amerikanischte aller Veranstaltungen, der Super Bowl, dieses Jahr ohne Cheerleaders auskommt. Wenn sich die Green Bay Packers und die Pittsburgh Steelers (also die „Käseköpfe“ und die „Stahlmänner“) am 6. Februar zum Super Bowl treffen, werden keine Hupfdolls am Spielrand stehen. Die beiden Teams sind nämlich zwei von sechs NFL-Teams, welche keine Cheerleaders haben.

Eines ist aber ist am Super Bowl XLV trotzdem garantiert: Stimmung! Vielleicht muss man das Bild vom amerikanischen Sport und den Cheerleadern doch nochmals revidieren.





Ein „Ausgemusteter“ als Ersatz für Inkoom

25 01 2011

Noch ist nichts offiziell, aber Markus Steinhöfer (24) von Eintracht Frankfurt soll Ersatz für Samuel Inkoom beim FCB werden (BaZ-Online). Sportlich war der Deutsche bisher nicht gerade vom Erfolg verwöhnt. Er spielte in der letzten Saison gerade viermal und tauchte am 27.11.2010 im Spiel gegen die Bayern (bei deren Amateure er seine Karriere startete) zuletzt als Ersatzspieler auf dem Matchblatt auf. Seither ist er „ausgemustert“. Der Spieler dürfte also günstig zu haben sein. Ist nur zu hoffen, dass er sich bald in Basel zurecht findet. Sprachprobleme scheint es aber auf jeden Fall nicht zu geben.





Bye, bye Sammy

24 01 2011

Der FC Basel hat einmal mehr einen Transfer vergoldet und seinen Ruf als Sprungbrett für junge Fussballer untermauert. Samuel Inkoom verlässt den FC Basel für eine Transfersumme von gegen 7 Millionen Schweizer Franken (BaZ-Online).

Wirtschaftlich gesehen hat sich damit das Scouting des FCB einmal mehr bewährt. Der Ghanaer spielte knapp zwei Jahre beim FCB. Er erlebte in dieser Zeit das Double und die Champions-League und empfahl sich somit für pekuniär höhere Aufgaben. Er wechselt zu Dnipropetrowsk in die ukrainische Kälte. Aus Sicht des Spieler ist der Wechsel nachvollziehbar und bei der Summe, darf der FCB nicht Nein sagen. Sportlich ist Samuel Inkoom zu wünschen, dass er nicht wie die anderen „Super-Transfers“ des FCB endet und er einmal den Sprung in eine ganz grosse Liga schafft und auch in Sachen Nationalmannschaft noch für Furore sorgen wird.

 Jetzt muss der FCB das Geld re-investieren. Immerhin schaut unter dem Strich wirtschaftlich ein Plus  heraus.





SVP setzt sich für Personenfreizügigkeit ein

24 01 2011

…zumindest, wenn es sich dabei um Bundesliga-Fussball handelt. SVP-Grossrat Heinricht Überwasser träumt davon, dem SC Freiburg im Joggeli Heimrecht zu geben, wenn dessen Stadion umgebaut wird (20 Minuten Online).

So verführerisch die Idee auch ist. Wir haben schon mit dem Terminsalat des SFV Probleme, die Spiele des FCB im Joggeli anzusetzen, wenn dann auch der SC Freiburg noch kommt, ist das Chaos perfekt. Immerhin zeigt die Idee, dass die SVP auch über die Grenze schauen kann.





Wem gehören die Jets?

23 01 2011

New York und New Jersey sind im Streit. Spätestens seit die New York Jets letzten Samstag die favorisierten New England Patriots aus dem Titelrennen geworfen haben, streitet man sich darüber, zu wem das Football-Team der Jets gehört. Die Jets tragen zwar genau wie die Giants das „New York“ im Namen, doch beide spielen in East Rutherford, New Jersey. Ausserdem sind die Jets auch noch grün, also ganz nach dem Farben des „Garden State“. Wenn es aber um Erfolg auf nationaler Ebene geht, sind die New Yorker abgesehen von den Baseballern der Yankees nicht gerade erfolgsverwöhnt. Kein Wunder, will nun jeder sein Stück an den Jets.

Bisher waren die Jets immer das Team der Aussenseiter und Arbeiter sowie wie Ray Romano von „Everybody loves Raymond“ oder Kevin James von „King of Queens“. Fest steht: Wenn die Jets heute auch noch die Steelers aus dem Titelrennen werfen, dann wir der Streit um die Jets weitergehen. Go Jets!





Billige Publicity?

21 01 2011

Im Kampf um Aufmerksamkeit und Hörer scheint Radio Basel jedes Mittel recht. Seit heute moderiert Jörg Kachelmann (der noch immer als unschuldig geltende Angeklagte eines Prozesses) dort das Wetter (siehe Blick-Online).

Aber wahrscheinlich liege ich falsch und es gibt einfach keinen besseren Wettermann für Erwachsene…





Basler Privatradios im Gleichschritt

19 01 2011

Das grosse Beben in der Basler Privatradiolandschaft bleibt weiterhin aus. Die neusten Zahlen von Publicadata sind fast schon langweilig. Radio Basilisk bleibt weiterhin der unangefochtene Branchenprimus in der Region Basel und steht bei den Privatradios national auf Platz 10. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 verbesserten sich die Hörerzahlen um 0,2%. Genau um denselben Wert verbesserte die Nummer 2, Radio Basel. Zwischen den beiden Platzhirschen liegen weiterin rund 50’000 HörerInnen. Weit besser entwickelten sich die Zahlen der Staatssender: DRS1 und DRS 3 legten beide um 0,7% zu. Fazit: Radiohören ist weiterhin eine der beliebtesten Beschäftigungen von Herr und Frau Schweizer.





Outing im Leutschenbach

19 01 2011

Es heisst immer, beim Schweizer Fernsehen seien alles verkappte Linke. Stimmt doch gar nicht. Es gibt auch solche, die offen dazu stehen, wie TV-Mann Matthias Aebischer, der jetzt für den Kanton Bern in den Nationalrat will und darum beim Fernsehen gekündigt hat. Für welche Partei? Natürlich für die SP. Somit macht er den Schritt vom „verkappten“ zum „geouteten“ Linken. Soll mal einer sagen, die beim Fernsehen legen die Karten nicht auf den Tisch.





D Fasnacht isch grettet!

19 01 2011

Kürzlich zitierte ich hier einen Blick-Online Artikel, wonach farbige Räppli in Basel verboten seien. Wie gewünscht, gibt es heute Klarheit darüber im BaZ-Regionateil. Verboten sind lediglich „mehrfarbige Räppli“, also Säcke, welche mit Räppli diverser Farben verpackt sind.

Die „drey scheenschte Däg“ sind also grettet und farbig wie eh und je!





Jagdferien in Tunesien

18 01 2011

In Tunesien herrscht zurzeit ein Volksaufstand und die offiziellen Stellen in der Schweiz raten von Reisen in das nordafrikanische Land ab. Natürlich hat mich die Meldung auf Blick-Online heute betroffen gemacht, wonach 13 Schwedische Jäger fälschlicherweise für Milizen gehalten wurden und dabei fast gelyncht worden wären. Doch gleichzeitig stellt sich mir auch die Frage: Wer kommt überhaupt auf die hinrissige Idee, nach Tunesien in die Jagdferien zu gehen?

Die Antwort ist im Netz schnell gefunden. Die Jagd in Tunesien ist bei Skandinaviern tatsächlich beliebt und zwar werden dort „wilde“ Wildschweine gejagt. Jagdsport in Ehren, es gibt auch Grenzen und wenn man die Zeitung lesen würde, hätte man schon im Dezember merken können, was in Tunesien schief läuft. Wer es nicht glaubt, kann sich hier davon überzeugen (wenn man norwegisch kann, aber die Bilder sagen schon alles!). Ich erspare mir jeglichen Kommentar…