Keine Bilder von der FCB Champions-League Qualifikation?

28 07 2010

Nachdem die Verhandlungen der TV Stationen mit Debrecen gescheitert sind, hilft heute abend nur noch das Internet weiter. Will man sich das Spiel Debrecen gegen den FC Basel anschauen, ist man auf mehr oder weniger „lusche“ und mit Werbung überfrachtete Webstreamings angewiesen. Ich übernehme keinerlei Haftung bezüglich Qualität und Sicherheit dieser Streams, aber hier eine kleine Auswahl:

http://panghartv.chstream.com/watch-live-stream-debrecen-vsc-vs-fc-basel-live-free-online-justin-tv-28-07-2010/

http://www.baz.ch/go/fcb

http://chstream.com/match-debrecen-vsc-vs-fc-basel-live-stream-live-streams-debrecen-vsc-vs-fc-basel-2010-fussball

Viel Spass beim Ausprobieren





Showdown im Wallis

26 07 2010

(Bild: Teleclub Sport)

Natürlich war es KEIN Tor. Das ist allen auch nach zwei Tagen Mediengewitter klar. Der Ball mag zwar hinter der Linie gewesen sein, aber das heisst noch lange nicht, dass es Tor ist. Tor ist im Fussball nämlich nur, wenn es der Schiedsrichter oder Sepp Blatter sagt. Damit wäre diese Diskussion beendet.

Viel Spannender dürfte sein, ob sich das vielzitierte „Bonmot“ – das gleicht sich über eine Saison aus – auch tatsächlich bewahrheitet. Wir beginnen also nach Spieltag 2 in der Super League an zu zählen:

YB und Sion stehen in dieser Statistik mit je -1 Punkten da, der FCB und Luzern mit +1. Alle andern sind noch bei 0 Punkten.





Was Le Bron James von Massimo Ceccaroni unterscheidet

19 07 2010

(Während No. 23 bei den Cavaliers nie Kultstatus erhalten wird, hat es No. 2 beim FCB geschafft.)

Seit fast drei Wochen gibt es in der NBA kein anderes Thema mehr als die Big 3 in Miami. Miami Superstar Dwayne Wade hat auf die neue Saison hin mit Chris Bosh und allen voran mit Le Bron James zwei neue Superstar-Kollegen erhalten. Mit Geld kann man im amerikanischen Sport alles machen und doch, und das ist das Schöne im kapitalistischen Sportgeschäft, wird genau dies nun hinterfragt und heftig diskutiert. Le Bron James ist ein Junge Clevelands. Eine triste Industrie-Metropole am Eriesee. Sport ist eine der wenigen Abwechslungen. Wie in vielen amerikanischen Metropolen liegen die Hoffnungen auf Baseball, Football und Basketball. Dabei ist Cleveland vom sportlichen Erfolg in den letzten Jahren nicht gerade verwöhnt worden.

Die Cleveland Indians, das Baseballteam der Stadt, sind seit 1901 dort beheimatet und gewannen nur zweimal die World Series: 1920 und 1948. Immerhin gewannen sie vor drei Jahren ihre Divison, schieden dann aber in den Playoffs aus. Anfang der 90er Jahre machte das Team in Europa vor allem durch den Film „Die Indianer von Cleveland“ (Original: Major League) von sich reden.

Das Football-Team, die Cleveland Browns, sind ebenfalls ein Underdog. Sie gewannen den Super Bowl der Neuzeit zwar viermal, das letzte Mal allerdings in den 60er Jahren. Seither tummeln sie sich im Mittelfeld.

Kein Wunder waren die Cleveland Cavaliers und ihr Superstar Le Bron James der Stolz der Stadt. Endlich konnte das Team dank einem der ihrigen mit den Grossen in der NBA mithalten. Doch dem 25jährigen geht es nicht schnell genug. Dieses Jahr schieden die Cavaliers gegen den nachmaligen Finalisten Boston aus und damit war auch der Traum vom Titel ausgeträumt. James will unbedingt ein ganz Grosser werden. Ein Titel mit Cleveland hätte ihn unsterblich gemacht, nun hat er sich verkauft und sich damit zur Zielscheibe aller Basketball-Puristen (von Jordan bis Barkley) gemacht. Egal wie viele Titel er im neu zusammen gewürfelten Team der Miami Heat holen wird, es wird nie so sein, wie wenn er nur einen mit den Cavaliers geholt hätte.

Und was unterscheidet ihn von Massimo Ceccaroni? Nun, Le Bron James hat im egozentrischen Sportbusiness der heutigen Zeit einfach keine Geduld. Massimo Ceccaroni ist auch deswegen zu einer Legende geworden (und das trotz seiner spielerischen Limiten im Vergleich zu anderen Fussballern) weil er zeitlebens bei einem Team spielte und am Ende seiner Karriere, nach 15 Jahren FCB, mit dem Double 2020 belohnt wurde. Seine Nummer 2 wird seither nicht mehr vergeben und auch heute, schreit noch jeder FCB-Fan, wenn es heisst: Mit der Nummer 2, Massimo… CECCARONI! So werden Legenden gemacht!





Betrunkener Fussballweltmeister

15 07 2010

Barca-Verteidiger Gerard Piqué, seines Zeichens frischgebackener Fussballweltmeister, hat bei der Feier in Madrid wohl schon einiges an Sangria intus. Auf jeden Fall kann er sich nur noch Dank der Hilfe seiner Kollegen auf den Beinen halten und spuckt dann auch noch einen Funktionär von hinten an. Also liebe Kinder, gut hinschauen. Sowas passiert selbst mit Weltmeistern, wenn sie zuviel Alkohol trinken





Spanien als würdiger Nachfolger von Italien

12 07 2010

(Bild: Getty Images)

Es gibt eine alte Fussballerweisheit bei Turnieren. Du darfst das erste Spiel verlieren, aber nicht das letzte. Zweiteres ist Holland passiert und damit ist Spanien Weltmeister. Die Iberer haben es sich verdient und sind ein würdiger Nachfolger von Italien. Sie waren die Mannschaft mit der grössten Ballsicherheit, den besten Technikern und im entscheidenden Moment jene, mit der besten Taktik. Die italienischen 1:0 reichten in der KO-Phase, um die grössten Widersacher aus dem Weg zu räumen. Holland muss weiter auf einen Triumph warten.

Spanien ist aber schlussendlich auch der logischte Sieger, schaut man sich die Resultate der letzten zwei Jahren an. Kraken-Paul hat ebenfalls recht getippt und die Leser dieses Blogs wissen schon seit dem 13. Januar diesen Jahres, dass Spanien Weltmeiter wird.

Felicidas!





Krake Paul – der heimliche WM-Star

9 07 2010

Im Sealife Aquarium Oberhausen ist seit einigen Tagen die Hölle los. Krake Paul hat sechs Deutschland Partien in Serie richtig getippt. Heute hat er nun auch Deutschland als Drittplatzierten und Spanie als Weltmeister getippt. Zufall? Keine Ahnung, denn von Fussball versteht Paul so wenig, wie Carles Puyol von Frisuren, aber eines ist augenfällig. Paul bevorzugt offenbar den Futternapf der „Auswärtsmannschaft“. Nur im Australien und im England Spiel hat er sich die Muschel aus dem dem linken Behälter genommen.

Urteilen Sie selbst.





Keine Chance gegen Puyol und Kraken-Paul

8 07 2010

Eigentlich war es abzusehen, die Niederlage der jungen deutschen Mannschaft gegen Spanien. Denn einer wusste es schon vorher. Kraken-Paul hat bisher alle Spiele der deutschen Mannschaft richtig getippt. Kein Wunder war die Wut auf Paul im Vorfeld gross (Bild-Zeitung). Erboste Fans wollen ihn schon zu Tintenfisch-Salat verarbeiten. Nachdem Puyol gestern den Siegestreffer geschossen hat und Deutschland ausgeschieden ist, hat Kraken-Paul wieder Ruhe. Er hatte recht und damit viele Experten überrascht. Vielleicht sollten wir mehr auf den Instinkt von Tieren hören. Schliesslich sind Affen ja auch die besseren Börsenanalysten und“ outperformen“ bei der Auswahl von Aktien die Experten immer wieder.





Keine Angst vor grossen Namen

7 07 2010

Heute abend trifft Deutschland auf Spanien. Gesucht wird der Finalgegner von Holland. Das junge deutsche Team und ihre Fans haben auf jeden Fall keine Angst vor grossen Namen. Bereits wurden England und Argentinien aus dem Feld geräumt und man träumt schon von der 2. Auflage des Finals von 1974.

Das Bild der EM in der Schweiz (Rheinufer in Basel) zeigt auf jedenfall, dass die Deutschen auch gegen eine Übermacht Mut beweisen.





Macht FIFA-Blatter den Afrikanern ein Final-Geschenk?

7 07 2010

Steht doch noch ein Südafrikaner im WM-Final?FIFA-Referee Jerome Damon

Im Rahmen der ausstehenden Partien bei den Fussballweltmeisterschaften in Südafrika sind noch zwei Plätze in Sachen Schiedsrichter zu vergeben. Das kleine Final und das Finalspiel in Johannesburg. Nach dem Ausscheiden aller Teams vom afrikanischen Kontinent und der angekratzten südafrikanischen Ehre aufgrund des Entscheides von FIFA-Schiedsrichter Massimo Busacca im Spiel des Heimteams gegen Uruguay, stell sich die Frage, wie Sepp Blatter im Hinblick auf die nächsten Wahlen vorgeht. Mit Jerome Damon steht auch ein südafrikanischer Schiedsrichter noch auf dem Zettel der FIFA-Funktionäre. Sicherlich überlegt man sich in den Chefetagen, Jerome Damon noch einzusetzen. Reicht es vielleicht sogar für den Final oder ist das dem FIFA-Boss in Hinblick auf eine rein europäische Affiche dann doch zu riskant? Von der internationalen Erfahrung her wären Franck de Bleeckere aus Belgien und Howard Webb aus England die logischen Final-Schiedsrichter. Doch auf Logik ist der Erfolg der FIFA nicht aufgebaut.





Bilder sagen mehr als tausend Worte

6 07 2010

Ein Bild ist ausdrucksstark, es kann aber auch irreführend sein. Richtig eingesetzt löst es beim Betrachter Gedanken aus, die Worte kaum können. Diese alte Weisheit nehmen sich Medienschaffenden immer wieder zu Nutze. So auch die Zeitschrift „The Economist“, welche Obama am Strand vor Louisiana zeigt, im Hintergrund eine Ölplattform. Der Regierung wird momentan Untätigkeit und Hilflosigkeit im Umgang mit der BP-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko vorgeworfen. Da kommt ein solches Bild gerade recht. Doch Achtung: Laut „New York Times“ ist das Bild gefälscht respektive zeigt nicht die wahre Situation, welche der Fotograf einmal festhielt.

Die Botschaft ist klar: Im Bild links steht US-Präsident Obama, den Kopf nach unten geneigt. Es scheint, als ob er den Kopf fallen lässt und damit seine Hilflosigkeit non-verbal zum Ausdruck bringt. Das Bild rechts zeigt aber, was er tatsächlich macht. Er hört den Erklärungen einer Lokalpolitikerin zu. Da diese kleiner ist als er, senkt er dazu sein Haupt. Soviel zur Macht der Medien respektive zur Macht des Bildes.