Wir sind Schweiz!

16 06 2010

(Fotoquelle: Blickonline – Keystone)

Die WM ist definitiv in der Schweiz angekommen. Das auf dem Papier vermeintlich schwerste Spiel liegt hinter uns. Niemand der uns auf die Schultern klopft und sagt: „Schade, aber ihr habt gut gespielt“. Kein mitleidiges: „Wir hatten Respekt vor der Schweiz. Sie haben gute Spieler, aber meine Mannschaft hat dies gelöst“. NEIN! Für einmal heisst der Sieger Schweiz!

Nach 105 Jahren haben WIR die Spanier in eine Spiel besiegt. SUIZA EXISTA! YES! Wir sind Schweiz! Und genau das hat den Spaniern heute gefehlt. Sie waren gute Einzelspieler, aber sie waren nicht Spanien und schon gar nicht Schweiz!





Die Vuvuzela von der Aeschenvorstadt

16 06 2010

Die Anwohner und Passanten in der Aeschenvorstadt in Basel können ein Lied davon singen, was es heisst, im Banne der Vuvuzela zu stehen. Selbst ohne Fussball-WM und entsprechender TV-Übertragung ist der schräge Ton der Vuvuzela Bestandteil jedes Tages. Seit in der Aeschenvorstadt die Strasse und die Tramgeleise aufgerissen werden, warnt ein freundlicher (kein Südafrikaner) Sicherheitsmann die Arbeiter mit seiner Vuvzela jeweils vor den heranbrausenden Trams. Damit haben alle in der Aeschenvorstadt ihr ganz persönliches WM-Vuvuzela Erlebnis und das wird wohl über den Finaltag in Südafrika andauern.





England und die Goalies

13 06 2010

Wenn Fussball nur mit 11 Feldspieler gespielt würde, hätte England schon längst mehr, als nur diese Titel aus 66 im Sack. England und seine Goalies. Eine Leidensgeschichte, die gestern Abend ihren Fortgang nahm.

Roberts Greene Flop gegen die USA (WM 2010 Südafrika)

Doch sein Vorgänger war nicht besser und von Calamitiy James wollen wir schon gar nicht reden.

Scott Carson’s Flop gegen Kroatien (WM-Qualifikationsspiel)





Die Vuvuzela geht mir jetzt schon auf die Nerven

12 06 2010

Gestern also ging es los. Endlich! Die WM ist wieder da und wir schauen uns Spiele wie Südkorea gegen Griechenland an. Doch etwas geht mir schon nach zwei Spielen auf die Nerven: die Vuvuzela. Keine Ahnung, ob ich das Summen nach den restlichen 62 Spielen je wieder aus meinem Kopf kriege. Aber für mich als mitteleuropäische geprägter Fussballfan gehört es dazu, dass man die Fangesänge hört, dass man Pfeiffkonzerte wahrnimmt, wenn Schiedsrichter-entscheidungen kritisiert werden und das einfach auch mal still ist, nämlich dann, wenn das Spiel zu Gähnen ist.

All das ist aber in Südafrika nicht möglich. Man muss schon ein Vuvuzela geschultes Ohr haben, um Französische Vuvuzelas von solchen der Uruguayer zu unterscheiden und man nimmt kaum einen Torjubel wahr. Nun gut, im gestrigen Abendspiel gab es davon auch keinen…

Der Fussball mag eine Sprache sein, die überall auf der Welt verstanden wird. Die Vuvzela ist es aber sicher nicht.





Keine Schulden zu Lasten der nachfolgenden Generation

9 06 2010

Die Wirtschaftskrise ist (zumindest vorerst) überstanden und die vom Staat geretteten Unternehmen erholen sich wieder langsam. Auch jene, welche keine Staatsintervention nötig hatten und es aus eigener Kraft geschafft haben. Nun ist die Reihe aber an den Rettern selbst, dem Staat. Nicht nur Deutschland merkt, dass man den Gürtel enger schnallen muss. Denn auch Schulden zulasten des Steuerzahlers und der nachfolgenden Generation zu machen, ist so ebenso wenig sozial.

Nun lässt mich aber eine neue Studie aufschrecken. Sie zeigt, dass die Jugendlich kein Preisbewusstsein hätten und ein Grossteil zumindest „schuldengefährdet“ ist. Obwohl, so als Nebenbemerkung, Schulden machen ein Zeichen für Wachstum ist und dem Volkswirtschafter gefällt.

Ketzerisch könnten man sich also fragen, ob es wirklich eine Last für die nachfolgende Generation ist, wenn man ihr Schulden überlässt. Sie scheint ja laut Studie zumindest Erfahrung darin zu haben (ACHTUNG: dies ist ironisch gemeint!!).

Im Ernst: das Verhalten zeigt zumindest eines. Die heutige und auch zum Teil heranwachsende Generation scheint sich darauf zu verlassen, dass jemand (Eltern, Staat?) die Sache schon regelt. Und das ist die wirklich gefährliche Erkenntnis aus dieser Studie. Denn wir haben uns an grosse Summen gewöhnt. Nach oben wie nach unten.





Typisch Schweiz!

8 06 2010

 Foto: Blick (Toto Marti)

Das gibt es wohl in keinem anderen Fussballland. In wenigen Tagen beginnt die Fussball-WM in Südafrika und Fans und Medien schiessen gegen die Nationalspieler.

Da ist die Akte „Tranquillo Barnetta“. Ohne Zweifel ein begabter Fussballer, der in einem Formtief steckt. Nun aber Titel die Zeitung mit den grossen Buchstaben „Barnetta raus“. Nun sie macht es nicht selbst, sondern verweist auf die Meinung der Fans. Ausserdem gibt es auch die Akte „Alex Frei“. Der Captain der Schweizer Nationalmannschaft wurde am letzten Samstag beim Spiel gegen Italien in Genf ausgepfiffen. Notabene an jenem Ort, wo die Erfolgsgeschichte Alex Frei erst begann, Nämlich als Stürmer bei Servette Genf. Die Pfiffe gegen Frei sind sicherlich damit zu sehen, dass Schweizer Fussballfans nicht zwischen ihrer Klubbrille (alle gegen den FCB) und jener für die Nationalmannschaft unterscheiden können. Ein kleines Land wie die Schweiz muss bedingungslos hinter seiner Nationalmannschaft stehen. Die Spieler brauchen den Rückhalt der Fans um in Südafrika unmögliches zu schaffen. Aber eben, wir Schweizer sind schon ein spezielles Fussballvolk.

Erinnern wir uns an Argentinien. Dort spielt ein Lionel Messi, der bisher in den Farben der Argentinier keine Stricke zerrissen hat. Denken wir an Portugal, wo der Fussballgockel Cristiano Ronaldo seine Hacken zelebriert und denken wir an Deutschland, wo ein nach der Form suchender Miroslav Klose Erfolgserlebnissen hinterher rennt. Bei all diesen Mannschaften sind die entsprechenden Spieler auf die eine oder andere Weise in der Kritik. Aber wenn es um die vier Wochen in Südafrika geht, packen sowohl die nationalen Medien als auch die Fans diese Spieler mit Samthandschuhen an. Denn sie wissen, dass ein übergeordnetes Interesse im Vordergrund steht: Der Erfolg der eigenen Nationalmannschaft!

Die Schweiz ist erst dann auf Augenhöhe mit diesen Nationen, wenn auch das Umfeld jene Professionalität an den Tag legt, welche nötig ist, um alles dem gemeinschaftlichen Erfolg unterzuordnen.

P.S. Damit meine ich aber ausdrücklich nicht, dass man kritische Sportkommentatoren von der WM ausschliessen sollte, wie wir heute im Blick lesen.





Würde diese Mannschaft Weltmeister?

5 06 2010

(Bild: kapstadt.ogr)

In knapp einer Woche starten die Fussballweltmeisterschaft in Südafrika. Dieses Wochenende finden die letzten Vorbereitungsspiele statt und manch ein Trainer bangt dabei um sein Personal. Bereits sind grosse Namen im Vorfeld der WM wegen Verletzungspech ausgeschieden. Mit einer Zahl dieser Namen könnte man ein ganzen Team zusammenstellen, welches durchaus Chancen hätte, an der WM in Südafrika den Titel zu holen.

Das Team der Verletzten, welches nie die Chance haben wird, in Südafrika um Punkte zu spielen:

Tor: René Adler (Deutschland)

Verteidigung: Christoph Spycher (Schweiz), Rio Ferdinand (England), Kwak Tae-Hwi (Republik Korea), Heiko Westermann (Deutschland)

Mittelfeld: Michael Essien (Ghana), David Beckham (England), Michael Ballack und Christian Träsch (beide Deutschland)

Sturm: Didier Drogba (Elfenbeinküste), Marco Streller (Schweiz)





Gratulation Beni Huggel

28 05 2010

Die Web-Gemeinde hat entschieden. Beni Huggel hat das schönste Goal Europas in der abgelaufenen Saison geschossen. Die Vernetzung der FCB-Gemeinde hat ebenfalls einen Sieg davon getragen….

Zum Ergebnis





Europas Tor der Saison

25 05 2010

(Quelle Foto: Foto SCHön, Badische Zeitung)

Benjamin Huggel ist in der Endausscheidung zum Goal der Saison in Europa. Lanciert hat die Umfrage die englische Zeitung „The Guardian“. Das Goal von Huggel ist nicht an sich eine Augenweide, der ganze Angriff ist wie aus einem Guss und dürfte in jeder Fussballschule als Anschauungsunterricht künftig zum Standardrepertoir gehören. Schaut euch das Goal an und stimmt für Beni Huggel!

Zum Voting





Danggscheen FCB

19 05 2010

FCB Maischterfiir 2010 Barfi

Es sind zwar scho es paar Daag verstriche, aber es isch kai Traum gsi. Es isch wohr. Der FCB isch Schwyzer Maischter!

P.S. Es ist niemand auf dem Foto erkennbar der gegen das Sprengstoffgesetz verstösst. Auch ein gewisser Xherdan Shaqiri ist auf dem Foto nicht zu erkennen…