Die Vuvuzela geht mir jetzt schon auf die Nerven

12 06 2010

Gestern also ging es los. Endlich! Die WM ist wieder da und wir schauen uns Spiele wie Südkorea gegen Griechenland an. Doch etwas geht mir schon nach zwei Spielen auf die Nerven: die Vuvuzela. Keine Ahnung, ob ich das Summen nach den restlichen 62 Spielen je wieder aus meinem Kopf kriege. Aber für mich als mitteleuropäische geprägter Fussballfan gehört es dazu, dass man die Fangesänge hört, dass man Pfeiffkonzerte wahrnimmt, wenn Schiedsrichter-entscheidungen kritisiert werden und das einfach auch mal still ist, nämlich dann, wenn das Spiel zu Gähnen ist.

All das ist aber in Südafrika nicht möglich. Man muss schon ein Vuvuzela geschultes Ohr haben, um Französische Vuvuzelas von solchen der Uruguayer zu unterscheiden und man nimmt kaum einen Torjubel wahr. Nun gut, im gestrigen Abendspiel gab es davon auch keinen…

Der Fussball mag eine Sprache sein, die überall auf der Welt verstanden wird. Die Vuvzela ist es aber sicher nicht.

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One response

12 06 2010
graval

Ein Argument gegen die Vuvuzela ist tatsächlich, dass Torjubel und Fangesänge untergehen. Man hat aber die Vuvuzela und die südafrikanische Kultur mit der WM eingekauft, und es wäre eine unbedachte und eine ignorante Entscheidung gewesen, sie zu verbannen. Dass sie laut ist, ist ein weiterer Nachteil, aber man kann sie nicht einfach weglassen, will man nicht wieder den bitteren Nachgeschmack der westlichen Vormachtstellung in Afrika aufkommen lassen. :/

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