Basel tickt anders!

22 11 2010

Die Welt in Basel ist in Aufruhr. Geschafft hat das ein Mann aus Herrliberg. Bei der ganzen Diskussion um „links“ oder „rechts“ zeigt sich die ganze Besonderheit der Region Basel und ihre fast schon merkwürdige „Hassliebe“ zur Basler Zeitung. Am augenfälligsten wird das bei zwei aktuellen Umfragen auf Telebasel Online.

Da wollen 43% der User wegen des drohenden Rechtsrutsches ihr BaZ-Abo künden, aber fast 45% denken, dass die  SVP- Ausschaffungsinitiative dafür sorgt, dass alle kriminellen Ausländer ausgeschafft werden. Da bewahrheitet sich wieder mal der Slogan: „Basel tickt anders!“





Die Welt mit Google Street View sehen

17 11 2010

Seit es Google StreetView gibt, kann man den nächstern Urlaubsort im Vorfeld inspizieren oder einfach mal schauen, wie es in Nachbars Garten aussieht. Wer einen schlechten Schlaf, einen Breitbandanschluss und keine sozialen Kontakte hat, kann sich zudem die Mühe machen, alles was je fotografiert wurde, im Web abzusuchen.

Nun, die meisten von uns gehören wohl nicht in diese Kategorie. Deshalb hat jemand anders diese Arbeit für uns übernommen und  eine Auswahl von Bildern aufs Web gestellt. Sehen Sie selbst, es ist durchaus amüsant und teilweise von künstlerischem Wert.





Kämpfe Basel, kämpfe!

17 11 2010

Eine Stadt wehrt sicht, zumindest ein Teil davon, für seine Zeitung. Eine Zeitung notabene, welche in den letzten Jahren oft an journalistischer Qualität zu wünschen übrig lies und deswegen nicht zu unrecht Abonnement um Abonnement verloren hat. Aber dies soll hier nicht das Thema sein.

In Internetforen wehrt sich die Öffentlichkeit gegen das Beratungsmandat von Christoph Blocher, gegen den rechtskonservativen Journalismus von Chefredaktor Markus Somm und gegen was auch immer. Fakt ist, auf Rettet Basel haben bisher über 8’000 Personen (alles BaZ-Abonnenten?) eine Online-Petition für eine SVP-unabhängige Zeitung oder wie in vielen Medien zitiert „politisch neutrale“ Tageszeitung unterschrieben. Da stellt sich doch uns die Frage: Was ist politisch neutral resp. SVP-unabhängig?

 Nun, ich denke, mit SVP-unabhängig meinen viele wohl, dass Christoph Blocher sich da raushalten soll. Politisch neutral hingegen ist schon schwieriger zu beurteilen. Denn meiner Meinung nach, kann eine Zeitung gar nicht politisch neutral sein. Politisch neutral würde heissen, keine Meinung zu haben. Deshalb versuche ich der Sache respektive dem Grund des Aufstandes und der Aufregung mal anders auf den Grund zu gehen. Ich hab mir die Mühe gemacht, dass Stammgebiet der Basler Zeitung, den Wirtschaftsraum 31, mal politisch unter die Lupe zu nehmen. Welche Parteien haben welche Stärke in den jeweiligen Gebieten und den entpsrechenden Kantonsparlamenten. Der Einfachheit halber und der Übersichtlichkeit wegen habe ich nur jeweils die Top-5 Parteien aufgeführt.

Basel-Stadt:

SP (29,7%), Grüne (13,8%), SVP (13,7%), FDP (9,9%), LDP (8,4%)

Baselland:

SP (22,94%), SVP (22,53%), FDP (20,93%), CVP (12,1%), Grüne (12,06%)

Aargau (Fricktal):

SVP (32,4%), CVP (19,8%), SP (16,6%), FDP (13,8%), Grüne (11%)

Solothurn (Thierstein/Dorneck):

FDP (28,99%), CVP (24,2%), SVP (18,8%), SP (15,41%) Grüne (7,71%)

Soviel zur Statistik. Machen wir nun eine ganz einfache „Milchbüebli-Rechnung“ und gehen davon aus, dass dies der potentielle Markt der Basler Zeitung ist und das Wahlverhalten der politischen Grundgesinnung und damit der Richtung entspricht, die man als Leser in einer Zeitung erwartet, dann kommt man zu folgenden Schluss.

Politisch neutral wird nicht gelesen, da die grosse Mehrheit der Wähler eine politische Meinung hat. SVP-unabhängig und damit, meinen wohl viele auch, keine SVP-freundliche Themen, dürfte nur für eine Zeitung erfolgversprechend sein, welche im Kanton Basel-Stadt verkauft wird. Das wäre ein Modell, das ginge dann aber mit einer bedeutend kleineren Redaktion.

Erfolgversprechend und wirtschaftlich am Interessantesten dürfte es aber sein, eine Zeitung für die ganze Region zu machen und die müsste zwingend „politisch ausgewogen“ sein. Themen aus allen Bereichen der politischen Richtungen vertreten und damit die grösstmögliche Zahl der potentiellen Leserinnen und Leser ansprechen. Natürlich unter der Voraussetzung guten Journalismuses.

Dürfte eigentlich nicht so schwer sein und vielleicht konzentriert man sich bald darauf und macht endlich wieder eine gute Zeitung. Es wäre zu wünschen, denn die Region hat nur eine!





Fehler gleich sich aus Teil 12

15 11 2010

Unermüdlich füllen wir hier nach jedem Spieltag unsere Rubrik. Dieses Mal waren es die armen Grasshoppers, welche den entscheidenden Treffer zur 2:3 Niederlage von einem Luzerner entgegennehmen musste, der eigentlich nicht mehr auf den Platz stehen sollte. Mit seinem Hands hat Luzern-Verteidiger Kibebe eine klare Torchance vereitelt, dafür aber nur Gelb gesehen. Später war ausgerechnet er es, welcher zu 3:2-Sieg für Luzern einköpft. Ein Schelm, werde denkt Luzern steht nur an der Spitze, weil es bisher von den meisten Fehlentscheiden zu seinen Gunsten profitiert. Unser These sagt ja, „das gleich sich über die Saison alles aus“. Warten wir es also ab.

1. Luzern +2

2. FCZ, Bellinzona +1

3. Xamax, YB, St. Gallen, FCB, Sion, GC 0

3. Thun – 2





Die Polizei hat nochmals Glück gehabt

15 11 2010

Wenn man diese Meldung liest, könnte einem Angst und Bange werden. Da nützt es auch nichts, dass der Eintrag mittlerweilen gelöscht wurde, das Web vergisst nie und BLICK hat natürlich alles für die Nachwelt aufgehoben (Abschrift des Blogeintrages).

Schlussendlich muss man aber froh sein, dass die Polizei „nur“ Opfer Blogeintrages von Annina Frey wurde. Frau Frey hat nämlich aufgrund ihres CVs noch ganz andere besondere Fähigkeiten (Kenntnisse um Umgang mit Handfeuerwaffen) und das hätte bös enden können…





CC tobt wieder mal

9 11 2010

Christian Constantin fühlt sich wieder mal schlecht behandelt und wettert gegen die Schiesdrichter (heute auf Blick Online). Nun, ich hab die Szenen vom Wochenden in meiner aktuellen Serie „Fehler gleichen sich aus“ nicht berücksichtigt. Hätte ich dies, dann wären Sion und Thun mit je -1 zwar am Ende der Tabelle, aber gesamthaft gesehen sicherlich nicht so benachteiligt, dass man überreagieren müsste. Die Serie zeigt bisher nämlich in der Tat, dass sich die Fehler – je länger die Saison dauert – ausgleichen und es keine Mannschaft gibt, welche übermässig bevor- oder benachteiligt würde.

Wir werden aber das Geschehen natürlich weiter beobachten…





Fehler gleich sich aus – Teil 11

8 11 2010

Es gab kaum was zu reden, in der 14. Runde der Super League. Nicht mal die Frage, ob Beg Ferati dem Luzerner Zverotic jetzt auf den Fuss gestanden ist, oder doch den Ball gespielt hat. Deshalb wird auch diese Szene nicht unter die Kategorie „Schiedsrichterfehlentscheidungen“ fallen. Damit bleibt alles beim Alten.

1. Luzern, FCZ, GC, Bellinzona +1

2. Xamax, YB, St. Gallen, FCB, Sion 0

3. Thun – 2





Fehler gleichen sich aus – Teil 10

1 11 2010

Auch in Runde 13 der Schweizer Super League waren die Schiedsrichter meist auf der Höhe des Geschehens. Nur im Sittener Tourbillon gingen die Gemüter wieder einmal in Rage. Luzern Trainer Rolf Fringer monierte sich ob des Gebahren von Trainer Challandes und Präsident Constantin. Laut Fringer gingen den ersten beiden Treffern von Sion Schiedsrichterfehlentscheidungen voraus. Auch wenn die Szenen strittig waren, werde ich dies in meine Rechnung mit aufnehmen. An der Tabelle ändert sich wenig, da Sion bisher zu den Benachteiligten gehörte und Luzern von Entscheiden bisher profitiert hat.

Somit sieht die neue Tabelle der Profiteure von Schiedsrichterentscheiden wie folgt aus:

1. Luzern, FCZ, GC, Bellinzona +1

2. Xamax, YB, St. Gallen, FCB, Sion 0

3. Thun – 2





Was die UBS und Le Bron James gemeinsam haben

26 10 2010

Wen jemand einen Fehler macht, dann wir das in der heutigen Zeit mittels intensiver Kommunikation mit dem „Kunden“ wieder ausgebügelt. Früher standen die Verantwortlich hin und schütteten Asche auf ihr Haupt. Heute läuft das über einen Werbespot. Die UBS macht es mit ihrer neuen Kampagen vor.

Doch seien wir ehrlich. Le Bron James „Vergangenheitsbewältigung“ im neuen NIKE-Werbespot ist viel amüsanter und dramatischer. Le Bron James, das Kind Clevelands, hat diesen Sommer die Cavaliers verlassen und spielt ab nächster Woche in der NBA für die Miami Heat (siehe auch Blogeintrag vom 19. Juli 2010).





Fehler gleichen sich aus – Teil 9

25 10 2010

Wieder ist ein Spieltag in der Super-League Geschichte und wir rekapitulieren das Geschehen. Die Schiedsrichter machten einzig im Spiel St. Gallen – FCB von sich reden. Ein diskutabler Offside-Entscheid gegen Alex Frei und ein nichtgeahndetes Handspiel von Alex Frei. Da die Fehler sich im Spiel selbst ausglichen, kommen sie nicht in die Wertung. Hier werden nur Fehlentscheidungen gewertet, welche den Ausgang des Spiel mitentscheidend beeinflussen.

Somit bleibt die Tabelle der Profiteure und Benachteiligter von Schiedsrichterfehlentscheidungen auch nach diesem Spieltag unverändert.

1. Luzern  +2

2. FCZ, GC, Bellinzona +1

3. Xamax, YB, St. Gallen, FCB 0

4. Sion – 1

5. Thun – 2