Der Dunkin‘ King

22 03 2011

Die Los Angeles Clippers galten in der vergangenen Jahren als das Verlierer-Team schlechthin. Inzwischen spielen sie attraktiver, werden die Playoffs aber auch diese Saison kaum erreichen. Mit Blake Griffin haben sie aber den ultimativen Dunkin‘ Meister in ihren Reihen.

Einfach unglaublich!





Der nächste Stadt/Land-Konflikt

21 03 2011

Die Menschen in Japan machen diese Tage schwierige Zeiten durch. Erdbeben, Tsunami und der drohenden GAU (nicht Super GAU liebe Journalisten, GAU heisst Grösster Anzunehmender Unfall, das ist schon ein Superlativ!!) im Atomkraftwerk Fukushima sind mehr, als man in einem Menschenleben normalerweise verkraften kann.

Hierzulande reden Politiker von links (vor allem) und rechts (wegen den Wahlen) jetzt vorschnell vom Atomausstieg. Ganz nebenbei bahnt sich hier schon der nächster Stadt/Land-Konflikt unseres Landes an. Schon heute stehen unsere Stromkraftwerke auf dem Land und mit der Ruf nach erneuerbaren Energien wird dies zunehmen oder haben Sie schon mal ein Windkraftwerk in der Stadt Zürich gesehen?

In einem Leserbrief las ich diese Woche, dass eine Solarkraftwerk auf einer Fläche von 7×7 Kilometern in etwa dieselbe Menge Strom produziert wie ein Atomkraftwerk. Schön, wenn wir in der Wüste von Arizona leben, schlecht, wenn das Schweizer Mittelland heute schon zubetoniert ist.

Es wird noch einige politische Überzeugungsarbeit benötigen, um das Land und dessen Bevölkerung davon zu überzeugen, das Land, die Berge und die Flüsse für den Bau von alternativen Stromkraftwerken herzugeben. Die Diskussion um die erneurbaren Energien wird deshalb nicht nur eine der Weltanschauungen sein, sondern auch eine Diskussion Stadt-Land.

Nach der verlorenen Abstimmung um die Waffeninitiative hat Anita Fetz gemeint, dass die Städter den wirtschaftlichen Erfolg garantieren und die Landschäfter deshalb nicht so Hinterwäldlerisch sein sollen. Nun stehen die Städter als Bittsteller vor dem Land. Zeit also, sich über das Miteinander und die Art des Umgangs Gedanken zu machen…





Fehler gleichen sich aus – Runde 24

21 03 2011

Gähn. Was ist los in der Super League? Fantastische Tore (Frei, Farnerud), Emotionen pur aber keine Schiedsrichterskandale? Es tat sich also nichts in Sachen Schiedsrichterfehlentscheidungen.

Vor der Nationalmannschaftspause präsentiert sich demnach die Tabelle wie folgt:

1. Luzern +4

2. Bellinzona +2

3. FCZ +1

4. YB, St. Gallen, FCB, Sion, GC 0

5. Xamax -1

6. Thun – 4





Langeweile in der Super League – Die Zweite

10 03 2011

Wir hatten es ja schon von der Langeweile auf der Blick-Online Redaktion. Nun soll also Xherdan Shaqiri ein Kandidat bei Zenit St. Petersburg sein. Wieso der Blick das weiss? Weil Shaqiri auf die Frage nach „Topklubs“ Zenit genannt hat. Wie kommt Shaq-Attack auch nur darauf einen Uefa-Cup Sieger als Spitzenklub zu bezeichnen….

Nun, vielleicht nimmt sich Shaqiri auch ein Vorbild an Ciprian Marica. Geld allein macht nicht glücklich.





Langeweile in der Super League?

10 03 2011

Der FC Basel hat 7 Punkte Vorsprung vor seinem Erzrivalen dem FC aus Zürich. Schleicht sich nun Langeweile in den Meisterschaftsbetrieb? Wohl kaum, denn gerade der FCB hat im letzten Jahr bewiesen, dass ein solcher Rückstand aufgeholt werden kann. Es sind zudem dank der Drei-Punkte Regel noch 36 (!) Punkte zu verteilen. Alex Frei hat schon recht, wenn er meint „der Vorsprung ist vor allem eine Geschichte für die Journalisten“.

Und vor allem jenen in der Blick-Online Redaktion scheint es zurzeit langweilig zu sein. Da holt man dann schon mal einen Geschichte hervor und sinniert darüber, ob sich Alex Frei absichtlich eine gelbe Karte geholt hat.

Schwachsinn. Wer die Emotionen im Spitzenkampf gegen den FCZ am letzten Sonntag miterlebt hat weiss, dass in einer solche Situation der Verstand ausschaltet. Auch bei einem sonst besonnen Alex Frei.





Der selbstgerechte Herr Busacca

9 03 2011

Massimo Busacca, seines Zeichens „bester Schiedsrichter“ der Schweiz, sorgt wieder einmal für Gesprächsstoff. Es ist eine Szene wie wir Sie jedes Wochenende auf den Fussballplätzen dieser Welt sehen. Eine Szene, welche kein Schiedsrichter auf dieser Welt so streng auslegt. Nur Herr Busacca meint in dieser Situation eine gelb-rote Karte gegen Arsenals Robbie van Persie ausprechen zu müssen. Dies weil er sich ach so genau an die Regeln hält.

Damit ist das Spiel auf diesem Niveau entschieden! Schiedsrichter stehen oft genug in der Kritik, aber diese hat sich Busacca selbst zuzuschreiben. Fussballer müssen sich auf eine Linie verlassen können. Wenn solche Szenen künftig immer gepfiffen werden, würden nach 90 Minuten bei keinem Fussballspiel 22 Spieler mehr auf dem Platz stehen. Dies war wohl das Ende der internationalen Karriere vom Massimo Busacca und auf Schweizer Plätzen nehme man sich künftig in Acht!





Und täglich jammert das Murmeltier

7 03 2011

Fredy Bickel ist wieder mal sauer. Kein Wunder. Sein FCZ kann einfach nicht mehr gegen den FCB gewinnen. Und wenn die Stürmer die Tore nicht machen, müssen halt andere hinhalten.

«Im Zweifelsfall hat er eindeutig für Basel gepfiffen», sagt Bickel. Der Ref habe in diesem Spiel durch eine rot-blaue Brille seine Entscheidungen gefällt und den FCZ benachteiligt. «Er hat uns einen Elfmeter verweigert und hätte zudem noch zwei Basler vorzeitig des Feldes verweisen müssen», ärgert er sich.

So äussert sich Bickel heute bei Tagi-Online. Selbst wenn es so sein mag. 1. gehört das halt zum Fussball und 2. beweist unsere anfangs Saison gestartete Aktion „Fehler gleich sich aus“, dass Schiedsrichterfehlentscheidungen bisher sicherlich nicht zugunsten des FCB und auch nicht zuungunsten des FC Zürich gefällt wurden. Wenn überhaupt, müsste Thuns Murat Yakin jammern und Luzerns Rolf Fringer Freudentänze veranstalten. Die beiden waren bisher von den Schiedsrichterfehlentscheidungen im negativen wie positiven am meisten betroffen.





Fehler gleich sich aus – Runde 23

7 03 2011

In Runde 23 kam ein wenig Bewegung in die Rangliste der „Schiedsrichterfehltentscheidungen“ und der Mannschaften, welche davon proftierten oder eben nicht.

Xamax wurde in der 90. Minute ein Handspenalty verwehrt und im Gegenzug erzielte Bellinzona den 2:1 Siegestreffer.

Auch in den anderen Sonntagspartien gabe es Fehlentscheide, allerdings glichen sich diese noch während des Spiels aus, so dass diese in unserer Wertung nicht erscheinen.

Thun’s Ferreira hätte die Rote Karte nach einer Tätlichkeit erhalten müssen, dafür erhielt Luzern einen ungerechtfertigten Penalty.

Im Spitzenkampf wurde Mehmedi ein Penalty verwehrt, dafür ein Goal von Marco Streller fälschlicherweise wegen Offside aberkannt.

Demnach präsentiert sich die Tabelle wie folgt:

1. Luzern +4

2. Bellinzona +2

3. FCZ +1

4. YB, St. Gallen, FCB, Sion, GC 0

5. Xamax -1

6. Thun – 4





Baldrian für Valentin Stocker

6 03 2011

Neben dem Platz kann Valentin Stocker keiner Fliege was zu Leide tun. Auf dem Platz ist er wie in einer anderen Welt und spielt in Trance. Nach dem heutigen Spitzenkampf gegen den FCZ hat er aber die Grenze der Unsportlichkeit überschritten. Wie er nach dem 3:1 den am Boden liegenden Teixera (der hatte Stocker Minuten vorher böse gefoult, was nicht geahndet wurde) angeschriehen hat, gehört nicht auf einen Fussballplatz. Das hat nichts mit Fairness tun, so hart der Spitzenkampf auch geführt wurde.

Neben ein paar Baldriantropfen könnte eine interne Busse Valentin Stocker wieder beruhigen. Vielleicht hilft es auch nur, wenn er sich die Szene im Fernsehen ansieht, dann wir es ihm automatisch peinlich sein!

Vorbildlich verhielt sich das Publikum. Der wegen Hirnerschütterung vom Feld getragene Alphonse erhielt von den Zuschauern beider Lager aufmunternter Applaus.





Wann wird es endlich Sommer?

6 03 2011