Langeweile in der Super League – Die Zweite

10 03 2011

Wir hatten es ja schon von der Langeweile auf der Blick-Online Redaktion. Nun soll also Xherdan Shaqiri ein Kandidat bei Zenit St. Petersburg sein. Wieso der Blick das weiss? Weil Shaqiri auf die Frage nach „Topklubs“ Zenit genannt hat. Wie kommt Shaq-Attack auch nur darauf einen Uefa-Cup Sieger als Spitzenklub zu bezeichnen….

Nun, vielleicht nimmt sich Shaqiri auch ein Vorbild an Ciprian Marica. Geld allein macht nicht glücklich.





Langeweile in der Super League?

10 03 2011

Der FC Basel hat 7 Punkte Vorsprung vor seinem Erzrivalen dem FC aus Zürich. Schleicht sich nun Langeweile in den Meisterschaftsbetrieb? Wohl kaum, denn gerade der FCB hat im letzten Jahr bewiesen, dass ein solcher Rückstand aufgeholt werden kann. Es sind zudem dank der Drei-Punkte Regel noch 36 (!) Punkte zu verteilen. Alex Frei hat schon recht, wenn er meint „der Vorsprung ist vor allem eine Geschichte für die Journalisten“.

Und vor allem jenen in der Blick-Online Redaktion scheint es zurzeit langweilig zu sein. Da holt man dann schon mal einen Geschichte hervor und sinniert darüber, ob sich Alex Frei absichtlich eine gelbe Karte geholt hat.

Schwachsinn. Wer die Emotionen im Spitzenkampf gegen den FCZ am letzten Sonntag miterlebt hat weiss, dass in einer solche Situation der Verstand ausschaltet. Auch bei einem sonst besonnen Alex Frei.





Und täglich jammert das Murmeltier

7 03 2011

Fredy Bickel ist wieder mal sauer. Kein Wunder. Sein FCZ kann einfach nicht mehr gegen den FCB gewinnen. Und wenn die Stürmer die Tore nicht machen, müssen halt andere hinhalten.

«Im Zweifelsfall hat er eindeutig für Basel gepfiffen», sagt Bickel. Der Ref habe in diesem Spiel durch eine rot-blaue Brille seine Entscheidungen gefällt und den FCZ benachteiligt. «Er hat uns einen Elfmeter verweigert und hätte zudem noch zwei Basler vorzeitig des Feldes verweisen müssen», ärgert er sich.

So äussert sich Bickel heute bei Tagi-Online. Selbst wenn es so sein mag. 1. gehört das halt zum Fussball und 2. beweist unsere anfangs Saison gestartete Aktion „Fehler gleich sich aus“, dass Schiedsrichterfehlentscheidungen bisher sicherlich nicht zugunsten des FCB und auch nicht zuungunsten des FC Zürich gefällt wurden. Wenn überhaupt, müsste Thuns Murat Yakin jammern und Luzerns Rolf Fringer Freudentänze veranstalten. Die beiden waren bisher von den Schiedsrichterfehlentscheidungen im negativen wie positiven am meisten betroffen.





Baldrian für Valentin Stocker

6 03 2011

Neben dem Platz kann Valentin Stocker keiner Fliege was zu Leide tun. Auf dem Platz ist er wie in einer anderen Welt und spielt in Trance. Nach dem heutigen Spitzenkampf gegen den FCZ hat er aber die Grenze der Unsportlichkeit überschritten. Wie er nach dem 3:1 den am Boden liegenden Teixera (der hatte Stocker Minuten vorher böse gefoult, was nicht geahndet wurde) angeschriehen hat, gehört nicht auf einen Fussballplatz. Das hat nichts mit Fairness tun, so hart der Spitzenkampf auch geführt wurde.

Neben ein paar Baldriantropfen könnte eine interne Busse Valentin Stocker wieder beruhigen. Vielleicht hilft es auch nur, wenn er sich die Szene im Fernsehen ansieht, dann wir es ihm automatisch peinlich sein!

Vorbildlich verhielt sich das Publikum. Der wegen Hirnerschütterung vom Feld getragene Alphonse erhielt von den Zuschauern beider Lager aufmunternter Applaus.





Van Gaal ist so gut wie weg!

5 03 2011

Die unausweichliche Niederlage gegen Hannover (beim Schreiben dieses Blogs steht es 3:1 für Hannover und  noch 15 Minuten zu spielen) wird das Ende von Louis van Gaal sein. Muss man sich beim FCB jetzt Angst um Thorsten Fink machen? Schon soll er bei den Bayern im Gespräch sein.

Ich sage: Nein! Thorsten Fink hat in Basel noch eine Mission und wenn sein Vertrag 2013 abläuft wird wieder ein Bayern Trainer rausgeworfen und wahrscheinlich wird es der Nachfolger von van Gaal sein. Denn in München bleibt einer selten länger als drei Jahre. Die Gelegenheit für Fink kommt also immer wieder…





„The call it a classic!“ FCB vs. FCZ

5 03 2011

Am Sonntag ist es wieder einmal soweit. Die Erzrivalen stehen sich gegenüber. Thorsten Fink und der FCB sollen sich nach der Cupniederlage ein Beispiel an Dortmund nehmen. Die Meisteschaft vor Augen und im Cupfinal steht der Erzrivale aus Schalke gegen einen Unterklassigen.

So könnte es auch in der Schweiz laufen. Hesch ghört gönnt dem FC Zürich den Cuptitel (auch wenn er in Basel geholt werden sollte). Dafür gewinnen wir die Meisterschaft und am Sonntag das Spiel.





Überschätzt sich der FCB?

16 02 2011

Ein Tag vor dem Europaleague-Spiel des FC Basels gegen Spartak Moskau kratzt der Vorverkauf erst knapp an der 10’000 Zuschauer-Marke. Was ist los? Interessiert der FCB nicht mehr, angesichts der Tatsache, dass er seit Jahren zwischen 20’000 und 25’000 Jahreskarten verkauft?

Vor Jahren sagte mir ein FCB-Vorstandsmitglied in der Euphorie der Championsleague, dass die Zahl von 25’000 Zuschauern dem „harten“ Kern der FCB-Gemeinde entspräche. Schon damals reibte ich mir nach Jahren in der Nati B die Augen. Meines Erachtens liegt der, immer noch erstaunliche, harte Kern der FCB Fangemeinde zwischen 7’000 und 11’000 Zuschauern. Das lukrative Geschäft mit den Jahreskarten hat den Verantwortlichen in den letzten Jahren aber ein wenig die Sicht für die Realität genommen. Ausserdem wurden im Hype des sportlichen und finanziellen Erfolges auch Fehler gemacht.

Jahreskartenbesitzer waren (und sind es heute meist noch) mehr Wert als Mitglieder. Die Jahreskarte wurde quasi zu einer für den FCB finanziell einträglichen zweiten Art der Mitgliedschaft. Dies mag und soll man dem FCB gönnen, allerdings dürfen daraus nicht die falschen Schlüsse gezogen werden.

Jahreskartenbesitzer sind Käufer. Vielleicht langjährige, das mag sein, aber keine Kunden. Ausserdem ist die emotionale Verbundenheit zum Verein eine andere. Mitglieder sind stolz auf ihren Status und künden eine solche Mitgliedschaft auch nicht einfach auf Jahresende. Noch heute ist es ein Privileg, das manchen mit Stolz erfasst, wenn er nach 25 Jahren Klubzugehörigkeit „Freimitglied“ wird! (Bei mir dauert es noch 7 Jahre.)

Mitglieder muss man pflegen, sie sind die Seele eines Klubs. Sie sind da, wenn es schlecht läuft.

Jahreskartenbesitzer mögen gewisse dieser Eigenschaften ebenfalls besitzen. Allerdings überlegen Sie sich auch jedes Jahr aufgrund der finanziellen Möglichkeiten und der sportlichen Aussichten, ob Sie ihre Karte verlängern. Ein Mitglied zögert keine Sekunde! Jahreskartenbesitzer sind zudem oft auch Firmen, die ihren Mitarbeitern und Kunden mal was bieten wollen. Im nächsten Jahr kann aber durchaus was anders „hip“ sein.

Langer Rede kurzer Sinn. Die Tatsache, dass nur knapp 10’000 FCB Fans Karten für das Spiel gegen Spartak gekauft haben, hängt (abgesehen vielleicht von der späten Anspielzeit) vor allem damit zusammen, dass die Zahl dem „harten“ Kern entspricht. Der FCB und die Verantwortlichen sollten sich dieser Tatsache mal wieder bewusst werden und versuchen, diesen etwas zu bieten.

Ein Klub lebt von Geschichten und Mythen. Die Mitglieder prägen diesen über Jahre mit und geben ihre Liebe entlang des Stammbaums weiter.

„FCB Fan kasch nit wärde, FCB Fan das muesch sy!“





Das nächste FCB-Juwel?

13 02 2011

Gut, St. Gallen war kein Gradmesser, aber FCB-Neuling Aleksandar Dragovic, seiner Zeichens 19-jährig und österreichischer Nationalspieler, hat in Basel eingeschlagen. Thorsten Fink meint zwar, der Junge sei noch nicht bei 100%. Gestern aber hat er abgesehen von einer einzigen Aktion jeden Zweikampf gewonnen, null Fehlpässe gezeigt, eine gute Übersicht bewiesen und ist auch ein zweimal nach vorne mitgegangen. Dieser Mann ist ein Versprechen für die Zukunft. Und wenn er so weitermacht, wir der FCB nicht nur sehr viel Freude an ihm haben, sondern in vier bis fünf Jahren auch einen schöne Stange Geld erhalten, wenn Dragovic sich für höhere europäische Aufgaben empfohlen hat.

Einmal mehr gebührt der FCB Scouting-Abteilung ein grosse Lob.





Ein „Ausgemusteter“ als Ersatz für Inkoom

25 01 2011

Noch ist nichts offiziell, aber Markus Steinhöfer (24) von Eintracht Frankfurt soll Ersatz für Samuel Inkoom beim FCB werden (BaZ-Online). Sportlich war der Deutsche bisher nicht gerade vom Erfolg verwöhnt. Er spielte in der letzten Saison gerade viermal und tauchte am 27.11.2010 im Spiel gegen die Bayern (bei deren Amateure er seine Karriere startete) zuletzt als Ersatzspieler auf dem Matchblatt auf. Seither ist er „ausgemustert“. Der Spieler dürfte also günstig zu haben sein. Ist nur zu hoffen, dass er sich bald in Basel zurecht findet. Sprachprobleme scheint es aber auf jeden Fall nicht zu geben.





Bye, bye Sammy

24 01 2011

Der FC Basel hat einmal mehr einen Transfer vergoldet und seinen Ruf als Sprungbrett für junge Fussballer untermauert. Samuel Inkoom verlässt den FC Basel für eine Transfersumme von gegen 7 Millionen Schweizer Franken (BaZ-Online).

Wirtschaftlich gesehen hat sich damit das Scouting des FCB einmal mehr bewährt. Der Ghanaer spielte knapp zwei Jahre beim FCB. Er erlebte in dieser Zeit das Double und die Champions-League und empfahl sich somit für pekuniär höhere Aufgaben. Er wechselt zu Dnipropetrowsk in die ukrainische Kälte. Aus Sicht des Spieler ist der Wechsel nachvollziehbar und bei der Summe, darf der FCB nicht Nein sagen. Sportlich ist Samuel Inkoom zu wünschen, dass er nicht wie die anderen „Super-Transfers“ des FCB endet und er einmal den Sprung in eine ganz grosse Liga schafft und auch in Sachen Nationalmannschaft noch für Furore sorgen wird.

 Jetzt muss der FCB das Geld re-investieren. Immerhin schaut unter dem Strich wirtschaftlich ein Plus  heraus.