Weiter so, YB!

18 08 2010

Die Berner Young Boys scheinen endlich gemerkt zu haben, was wirklich wichtig ist: Internationale Erfolge! Wenn die Berner weiter so spielen, liegt es nicht mehr nur am FC Basel, europäische Punkte für die Schweiz und damit auch für die Sicherung von Champions-League Plätzen zu erspielen. Die Erfolge der Berner und auch des Überraschnungsteams aus Lausanne sind für die ganze Schweiz von enormer Bedeutung. Zeit also, dass sich der Schweizer Fussballfan als solches outet und Vereinszugehörigkeiten auf internationaler Ebene mal beiseite lässt. Wir sind YB, wir sind Lausanne und wir sind Basel! Weiter so!





Keine Bilder von der FCB Champions-League Qualifikation?

28 07 2010

Nachdem die Verhandlungen der TV Stationen mit Debrecen gescheitert sind, hilft heute abend nur noch das Internet weiter. Will man sich das Spiel Debrecen gegen den FC Basel anschauen, ist man auf mehr oder weniger „lusche“ und mit Werbung überfrachtete Webstreamings angewiesen. Ich übernehme keinerlei Haftung bezüglich Qualität und Sicherheit dieser Streams, aber hier eine kleine Auswahl:

http://panghartv.chstream.com/watch-live-stream-debrecen-vsc-vs-fc-basel-live-free-online-justin-tv-28-07-2010/

http://www.baz.ch/go/fcb

http://chstream.com/match-debrecen-vsc-vs-fc-basel-live-stream-live-streams-debrecen-vsc-vs-fc-basel-2010-fussball

Viel Spass beim Ausprobieren





RRRRRobben!

8 04 2010

Das ist Radio. Unschlagbar. „RibRob“- Halbfinale. Unbedingt reinhören.





Folgt jetzt die grosse Zäsur?

27 11 2008

Die Köpfe in den Chefetagen des FC Basels rauchen spätestens seit gestern. Katerstimmung zu St. Jakob. Zum zweiten Mal im Rahmen der Champions-League Spiele fängt der FCB eine 0:5 Klatsche ein. Autsch! Europa und die Schweiz machen sich lustig über den Verein vom Rheinknie, während der zypriotische Meister Famagusta für Furore sorgt. Was ist schief gelaufen?

Nun, die Antwort ist ganz einfach: die Teilnahme für die Champions-League kam zu früh. Natürlich will jeder Spieler gewinnen und die Ambitionen beim Klub und den verwöhnten Sponsoren sind hoch. Trotzdem: mit dieser neue, jungen und vor allem unerfahrenen Mannschaft wäre eine Reise durch den Uefa-Cup besser gewesen. Nun stellt sich die Frage, wie weiter? Kein Wunder will Eren Derdiyok jetzt bereits im Winter nach Leverkusen. Er hat doch keine Lust, bis im Sommer noch um den Schweizermeistertitel zu spielen, selbst wenn es für lange Zeit der letzte Titel ist, den er in den nächsten Jahren holen sollte. Kein Wunder ist das Umfeld jetzt enttäuscht und kein Wunder fragen sich jene, welche Jahr für Jahr um ein Millionenbudget besorgt sind, ob das der richtige Weg ist.

Es ist schon frustrierend, wenn man national Massstäbe setzt aber international anerkennen muss, dass selbst ein Klub wie Shaktar Donezk für einen Spieler fast soviel Geld ausgibt, wie dem FCB als Klub im Jahr zur Verfügung stehen. Die Kluft zwischen dem FCB und den Vereinen, die Jahr für Jahr am grossen Topf der Champions-League laben ist in etwa so gross, wie zwischen einem Smart und einem Aston Martin. Beides sind Autos, beide bringen einem von A nach B, aber der Aston ist und bleibt eine Klasse besser.

Ist der Gross der Mann für die Zukunft?

Im Mittelpunkt der Gedanken um die Zukunft steht eine Name: Christian Gross. Er prägt den Verein seit fast zehn Jahren wie kein anderer und kommt mit seinen Erfolgen schon fast an die Ära Benthaus heran und das notabene in einer Zeit, in welcher der Fussball athletischer und die Unterschiede zwischen den Klubs kleiner geworden sind. Seine Visitenkarte ist voll mit Titeln und Spielern, denen er den Sprung in die europäischen Ligen und in die Nationalmannschaften verschiedenster Länder ermöglichte (Streller, Huggel, Ergic, Kuzmanovic, Rakitic, Petric, Derdiyok, Atouba, Gimenez, Rossi, Delgado, etc.). Der FCB war von 2002 bis heute eigentlich eine Durchgangsstation für Fussballer auf dem Weg nach oben. Und trotzdem eilte Gross mit seiner Mannschaft von Erfolg zu Erfolg. Der Mann weiss also was er macht. Wäre da nicht eine Frau namens Gigi Oeri. Auch sie weiss was sie macht und auch sie hat sich ihre Sporen im Geschäft Männerfussball abverdient. Sie ist es aber letztendlich, welche mit dem Vorstand und Christian Gross über Weihnachten entscheiden muss, wohin die Wege von Christian Gross und dem FC Basel in Zukunft führen.

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Müsste man heute ein Nachfolger für Christian Gross suchen, dann stünde nur ein Name auf dem Zettel: Marcel Koller. Nur er kann wirklich in die Fusstapfen eines Christian Gross treten und nur er hätte das Charisma, die Erfahrung und die Kenntnisse um den Schweizer Fussball, welche es braucht, um den FC Basel weiterhin erfolgreich Fussball spielen zu lassen.





Hesch ghört goes international!

22 10 2008

(Beni Huggel an der Fassade des künftigen Nike-Store in Basel.)

Heute abend steigt (zumindest aus Basler Sicht) der Champions-League Knüller gegen den FC Barcelona. Nun ist „hesch ghört“ kein FCB-spezifischer Blog noch ist er in Englisch. Trotzdem hat ein Barcelona Fan (Ramzi) meine FCB-Geschichte im Netz gefunden und mich bezüglich des heutigen Matches befragt.

Die Vorschau könnt ihr im „Barcelona-Blog“ nachlesen. Viel Spass!





Spricht da der Neid?

2 10 2008

Der FCB interessiert niemanden mehr. Das die einfache conlusio des Tagesanzeigers. Grund: „Nur“ knapp 360’00 wollten das Spiel gegen Sporting sehen. Verglichen wird die Zahl mit den Werten von 2002. Aber dieser Vergleich hinkt und bringt wenig, ausser ein wenig Polemik. Die Zeiten 2002 waren anders. Erstmals hatte es ein Schweizer Club in den neu überarbeiteten und prestigträchtigen Kreis der erlauchten Champions League geschafft, ausserdem waren „Konkurrenzmedien“ wie das Internet noch weit entfernt.

So lasst mich auch ein wenig polemisch sein. 577’000 Zuschauer sahen „La Traviata“ aus dem Zürcher Hauptbahnhof. Finanziert mit Gebührengeldern und heftig beworben. Da sind doch 360’000 für ein einfaches Fussballspiel nicht schlecht. Ausserdem: Nimmt man den Wert als Massstab für das Desinteresse, dann wäre bei manchen Sendungen des Schweizer Fernsehen schon längst Mattscheibe.

Hier noch die Top Five der Sportübertragungen der letzten Jahre zum Vergleich.





Das europäische Debakel

21 09 2008

(Der zypriotische Ferienort Famagusta sorg für Furore.)

Drei Niederlagen, ein Unentschieden: die Bilanz des FC Basel, der AC Bellinzona sowie des FC Zürich und YB ist ernüchternd. Ist der Schweizer Fussball wirklich so schlecht? Mitnichten. Natürlich ist das Niveau der Schweizer Super League nicht mit der Prima Division oder der englischen Premier League zu vergleichen. Trotzdem: wir sind besser als unser Ruf.

Wenn der Schweizer Meister bereits in der Qualifikation zur Champions League damit rechnen muss, bei einem Ausscheiden auf europäischen Fussball zu verzichten, dann stimmt etwas mit dem System nicht. Die grossen Ligen haben die Vorteile, Jahr für Jahr europäische zu spielen und sich damit an diesem Rhythmus zu gewöhnen. Natürlich sind die Ligen in Deutschland, England, Frankreich, Spanien und Italien stärker als in der Schweizer. Aber, auch diese Teams bekunden Mühe, wenn sie mal durch die Mühlen der Qualifikation müssen.

Die Zyprioten aus Famagusta machen es vor. Die Qualifikation zur Gruppenphase der Champions League war schon ein Wunder und nun kämpfen sie Werder Bremen ein 0:0 ab. Die gleichen Bremer gewinnen dann am Samstag auswärts gegen Bayern München mit 5:2. Zieht man den einfachen Schluss, dann würde das Fazit so lauten: die Bundesliga ist halt als Liga einfach schlechter als die Champions League, wo „hochkarätige“ Gegner wie die Kicker von der zypriotischen Ferieninsel spielen. Klingt irgendwie komisch. Oder?

Fussball ist eben nicht so einfach und genau deshalb, sollte man nicht voreilig den Stab über den Schweizer Mannschaften im Europacup brechen. Keiner erwartete von Bellinzona gegen die Übermacht Galatasary ein Weiterkommen, aber wenn die Mannschaft von Marco Schällibaum sich nicht komplett gehen lässt, macht sie es „Gala“ im Rückpsiel wenigstens nochmals schwer. Auch der FCZ muss gegen Milan nicht weiterkommen.

Bleiben von YB und der FCB. Die Berner spielen jetzt auswärts und ein Sieg liegt drin. Auch der FCB wird garantiert noch den einen oder anderen Punkt in der Champions League holen. Denn eines ist klar. Fussball ist nicht Mathematik und 1 plus 1 gibt nicht immer 2. Sonst würde Famagusta nicht in der Champions League spielen.





Wahre Fussballbegeisterung gibt es nur in Basel

13 08 2008

Welche Energien und Möglichkeiten freigesetzt werden, wenn es um des Baslers liebstes Kind, den Fussball geht, zeigt einmal mehr das Spiel von heute abend gegen Vitoria Giumaraes. Laut bazonline kommt eine Live-Übertragung inklusive Public Viewing im Joggeli dank Initiative des Klubs und der Fans fast sicher zustande.

Gestern noch berichteten die Medien, dass SF DRS, die nationale Fernsehanstalt mit Sitz in Zürich, das Spiel nicht übertragen will. Der hohe Preis für die Rechte, Konflikt mit der beliebten Peking Lounge, eine Sendung bei der pensionierte Sportler ihre Meinung zum Geschehen des Tages abgeben, sowie grundsätzliche Überlegungen würden dagegen sprechen. Die mediale Kritik in der Region Basel blieb nicht aus.

Einmal mehr zeigt Basel nun seine Fussballbegeisterung. Ein Klub macht es möglich, dass Hebel in Bewegung gesetzt werden, die sonst nirgends in der Schweiz in dem Masse ineinandergreifen. So war es Anfang der 90er Jahre, als der Klub dank dem Engangement der Bevölkerung und lokaler Unternehmer vor dem Bankrott gerettet wurde.  Auch beim Bau des St. Jakob-Park, dem ersten richtigen Fussballstadion in der Schweiz, liefen Bewilligungen und Finanzierung schneller als anderswo in der Schweiz.

Am FCB kommt in Basel niemand vorbei. Das ist auf der einen Seite toll für den Fussball und die Begeisterung rund um die Marke Basel. Die Kehrseite der Medaille allerdings spüren all jene Sportarten und Verbände, welche nicht die Zugkraft der Rotblauen haben.

Trotzdem: eine Liveübetragung im Fernsehen lassen sich auch jene nicht entgehen





Nur ein grosser Name?

1 07 2008

(Entschlossene Schweden. Auch gegen den FCB?. Homepage IFK Göteborg)

Der schwedische Fussball ist auf Augenhöhe mit der Super League. Das müssen wir nicht diskutieren. Göteborg ist vierzehnmal schwedischer Meister und viermal Cupsieger geworden. Eine grosse Nummer in Schweden. Das zeigen auch 14 Teilnahmen an der Champions-League. Trotzdem Göteborg ist vor allem eines: ein grosser Name. Nicht dass die Schweden zu unterschätzen wären, aber die grössten Erfolge hatte die Mannschaft in den 80er Jahren und dann zu Beginn der 90er Jahre. Zwischen 1996 und 2007 war Sendepause. Keine Erfolge auf nationaler Ebene. In der aktuellen Saison liegen die Göteborger nach 12 Spielen auf Platz 4. Heute hat man gegen Trelleborgs FF mit 0:2 verloren.

 

Ein Gegner vor dem man Angst haben muss, sieht anders aus. Sicher: Göteborg ist kein einfaches Los für die Champions-League Qualifikation. Die Schweden haben auch den Vorteil, dass sie nach der kurzen EM-Pause bereits wieder in der laufenden Meisterschaft sind. Trotzdem: der FCB kann und muss die Hürde Göteborg hinter sich lassen. Die Mannschaft ist gestärkt und hat sich nur wenig verändert. Mit Gelabert und Gjasula von St. Gallen sind endlich wieder Ideengeber und Antreiber im Mittelfeld vorhanden die sich mit Huggel / Ergic ergänzen oder zumindest Gewehr bei Fuss stehen.

 

Der FCB hat bereits Meisterschaftsspiele gegen YB, GC und den Aufsteiger Bellinzona in den Beinen, wenn das Duell mit IFK Göteborg ansteht. Dies sollte genügen Vorlaufzeit sein, um bereits hellwach und bereit zu sein. Was einzig fehlt, ist ein Stürmer. Ein Ersatz für Marco Streller, damit Eren Derdiyok nicht alleine dasteht. Mit Stürmer hat man sich schon letzte Saison schwer getan. Nachdem nichts mehr auf dem Markt war, dass auch bezahlbar gewesen wäre, holte man im Winter kurz Vratislav Lokvenc für ein einziges Tor gegen Thun (das immerhin den Finaleinzug in den Cupfinal bedeutete).

 

Man kann gespannt sein, was noch läuft. Eines aber ist klar. Frau Oeri sollte über ihren Schatten springen und den Rekordtorschützen der Schweizer an der EM holen. Hakan Yakin ist noch zu jung, als dass man ihn den Scheichs geben sollte…