Der FCB interessiert niemanden mehr. Das die einfache conlusio des Tagesanzeigers. Grund: „Nur“ knapp 360’00 wollten das Spiel gegen Sporting sehen. Verglichen wird die Zahl mit den Werten von 2002. Aber dieser Vergleich hinkt und bringt wenig, ausser ein wenig Polemik. Die Zeiten 2002 waren anders. Erstmals hatte es ein Schweizer Club in den neu überarbeiteten und prestigträchtigen Kreis der erlauchten Champions League geschafft, ausserdem waren „Konkurrenzmedien“ wie das Internet noch weit entfernt.
So lasst mich auch ein wenig polemisch sein. 577’000 Zuschauer sahen „La Traviata“ aus dem Zürcher Hauptbahnhof. Finanziert mit Gebührengeldern und heftig beworben. Da sind doch 360’000 für ein einfaches Fussballspiel nicht schlecht. Ausserdem: Nimmt man den Wert als Massstab für das Desinteresse, dann wäre bei manchen Sendungen des Schweizer Fernsehen schon längst Mattscheibe.
Hier noch die Top Five der Sportübertragungen der letzten Jahre zum Vergleich.
[…] Juli 8, 2009 · Kommentar schreiben Einschaltquoten und deren Interpretation sind schon eine sonderbare Sache. Unlängst befand der Tagi 306′000 Zuschauer für ein Champions-League Spiel des FC Basel als “kaum Interesse”. Wir haben das hier schon thematisiert (Spricht hier der Neid?) […]