Nur ein grosser Name?

1 07 2008

(Entschlossene Schweden. Auch gegen den FCB?. Homepage IFK Göteborg)

Der schwedische Fussball ist auf Augenhöhe mit der Super League. Das müssen wir nicht diskutieren. Göteborg ist vierzehnmal schwedischer Meister und viermal Cupsieger geworden. Eine grosse Nummer in Schweden. Das zeigen auch 14 Teilnahmen an der Champions-League. Trotzdem Göteborg ist vor allem eines: ein grosser Name. Nicht dass die Schweden zu unterschätzen wären, aber die grössten Erfolge hatte die Mannschaft in den 80er Jahren und dann zu Beginn der 90er Jahre. Zwischen 1996 und 2007 war Sendepause. Keine Erfolge auf nationaler Ebene. In der aktuellen Saison liegen die Göteborger nach 12 Spielen auf Platz 4. Heute hat man gegen Trelleborgs FF mit 0:2 verloren.

 

Ein Gegner vor dem man Angst haben muss, sieht anders aus. Sicher: Göteborg ist kein einfaches Los für die Champions-League Qualifikation. Die Schweden haben auch den Vorteil, dass sie nach der kurzen EM-Pause bereits wieder in der laufenden Meisterschaft sind. Trotzdem: der FCB kann und muss die Hürde Göteborg hinter sich lassen. Die Mannschaft ist gestärkt und hat sich nur wenig verändert. Mit Gelabert und Gjasula von St. Gallen sind endlich wieder Ideengeber und Antreiber im Mittelfeld vorhanden die sich mit Huggel / Ergic ergänzen oder zumindest Gewehr bei Fuss stehen.

 

Der FCB hat bereits Meisterschaftsspiele gegen YB, GC und den Aufsteiger Bellinzona in den Beinen, wenn das Duell mit IFK Göteborg ansteht. Dies sollte genügen Vorlaufzeit sein, um bereits hellwach und bereit zu sein. Was einzig fehlt, ist ein Stürmer. Ein Ersatz für Marco Streller, damit Eren Derdiyok nicht alleine dasteht. Mit Stürmer hat man sich schon letzte Saison schwer getan. Nachdem nichts mehr auf dem Markt war, dass auch bezahlbar gewesen wäre, holte man im Winter kurz Vratislav Lokvenc für ein einziges Tor gegen Thun (das immerhin den Finaleinzug in den Cupfinal bedeutete).

 

Man kann gespannt sein, was noch läuft. Eines aber ist klar. Frau Oeri sollte über ihren Schatten springen und den Rekordtorschützen der Schweizer an der EM holen. Hakan Yakin ist noch zu jung, als dass man ihn den Scheichs geben sollte…

Advertisements

Aktionen

Information

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s




%d Bloggern gefällt das: