Man spricht deutsch

9 11 2012

Die Handschrift von Murat Yakin ist beim FC Basel langsam zu erkennen. Und eines ist klar: In der Winterpause ist die Sprachschule des FC gefordert. Denn wer das System Yakin verstehen will, muss deutsch sprechen oder zumindest verstehen. Auch gestern fungierte in der Startaustellung mit Marcelo Diaz nur ein Spieler, welcher dieser Sprache noch nicht mächtig ist. Für die Herren Sauro, Park, Pak und Salah blieb, nicht nur aber auch wegen den mangelnden Deutschkenntnissen, nur der Platz auf der Bank. Zwar heisst es, die Sprache des Fussballs verstehen alle, aber im heute von Taktik geprägten Fussball stimmt das nur noch begrenzt. Mit anderen Worten: Wollen Fussballer weiterkommen, liegt ihre Zukunft nicht nur in den Füssen sondern auch im Kopf. Es ist also fast wie im normalen Berufsleben. Auf der anderen Seite sind die Klubs gefordert, die bestmögliche Integration zu ermöglichen.

Dass Fussballer auch „etwas“ im Kopf haben, hat der FCB gestern auf negative Art bewiesen. Nach der Führung vielen die Spieler wieder in die alte „den Ball nach hinten schieben“ Taktik zurück und brachten sich dadurch selbst noch in die Bredouille. Es ist halt auch schwer, das einmal gelernte wieder abzulegen und neue Wege zu bestreiten…

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One response

13 08 2014
FC Basel: Man spricht englisch | Hesch ghört

[…] Nachtrag 2 vom 13. August 2014: Es ist übrigens noch nicht so lange her, das hiess es “Man spricht deutsch”. […]

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