Sport-PR: Die Kommunikation der Schweizer Fussballvereine im Urteil

9 06 2009

8_Die_Meute

(Alle wollen was: Der Fussball steht im kommunikativen Brennpunkt.)

Im Gegensatz zu Unternehmen aus der Privatwirtschaft haben es Fussballklubs, vor allem sportlich erfolgreich, zum Teil einfacher. Die Kunden müssen nur selten überzeugt werden, dass Produkt zu konsumieren. Meist verkauft sich das Produkt quasi von selbst. Aber genau in diesem Trugschluss liegt das Hauptproblem vieler Fussballvereine. Die Kommunikation wird oft vernachlässigt oder nur semi-professionell gehandhabt. Die negativen Folgen sind vielfältig. Da wäre einmal der „Imageverlust“, was den Umgang mit Sponsoren, Politik und weiteren Stakeholdern erschwert und damit den Zugang zu „Ressourcen“ behindert. Des Weiteren führt es zu einer nicht vollends ausgeschöpften Kunden- sprich Fanbindung, auch hier lassen die Klubs dringend benötigte Gelder brach liegen und schliesslich kann ein kommunikativ schlecht geführter Klub im Extremfall auch dazu führen, dass er für potentielle Spieler wenig attraktiv ist.

In der Schweiz stehen punkto Kommunikation vor allem vier Vereine im Fokus: der FC Basel, der Grasshopper-Klub, die Berner Young Boys und der FC Zürich. Wenn wir hier von Kommunikation sprechen, dann beschränkt sich dies nicht auf die Medienarbeit der Vereine. Natürlich ist es immer schwer, die Situation von Aussen zu beurteilen. Trotzdem sei es hier gemacht, denn kaum einer der von den Fussballklubs angesprochenen Vereine hat Einblick ins Innenleben. Und damit beurteilt auch diese die Situation von Aussen. Die Vereine müssen mit dieser Beurteilung leben und umgehen. Genauso wie es Unternehmen in der Privatwirtschaft müssen.

„Hesch ghört“ masst sich an, in einer fünfteiligen Kurzserie, die Kommunikationsarbeit dieser vier Vereine sowie jene der Liga zu beurteilen. Die Vereine werden dabei alle nach demselben Raster beurteilt. Ausgangspunkt ist die Website des Klubs. Es geht nicht darum, den Auftritt als solches zu beurteilen, sondern diverse Punkte der Stakeholderkommunikation anhand der Website zu beurteilen. Im Vordergrund stehen die folgenden Punkte:

–         Gibt es eine Medienseite?

–         Welchen Inhalt haben die News?

–         Welche Informationen gibt es für potentielle Sponsoren?

–         Was wird den Fans geboten?

–         Wie ist das Angebot im Bereich Merchandising?

Ebenfalls in die Beurteilung mit ein fliesst die Berichterstattung in den Medien.

Den Anfang machen wir morgen mit dem Grasshopper-Klub. Bis dahin sei der folgenden Podcast empfohlen. 009_Sport-PR_fuer_die_Bundesliga

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2 responses

15 06 2009
Sport-PR (Teil 2): Der BSC Young Boys « Hesch ghört

[…] – Sport-PR: Die Kommunikation der Schweizer Fussballvereine im Überblick […]

24 06 2009
Sport-PR (Teil 3): Der FC Zürich « Hesch ghört

[…] – Sport-PR: Die Kommunikation der Schweizer Fussballvereine im Überblick […]

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