Das Schweigen der grossen Masse

21 01 2009

Ich bin ganz ehrlich. Politik interessiert mich nicht allzu sehr. Politische Parteien und ihre Programme enthalten immer Aspekte, die ich nicht unterstützen kann oder will. Damit geht es mir wohl nicht anders, als vielen andern. Weniger als 5% der Schweizerinnen und Schweizer sind Mitglied einer Partei und doch müssen wir mehrere Male im Jahr Entscheidungen treffen, die unser Land, unser Kanton, Bezirk oder Wohnort beeinflussen. In diesem Sinne kann sich auch ein unpolitischer Mensch nur schwer der Politik entziehen. Nicht zu wählen und abzustimmen ist auch eine Art der Politik. Es verhält sich deshalb wie mit der Kommunikation frei nach Paul Watzlawick „Man kann nicht nicht politisieren“.

 

Das grösste Problem der Parteien und damit der Politik ist es, den Leuten die Nähe und damit die Auswirkungen der Entscheide auf ihr ganz persönliches Umfeld zu vermitteln. Je weiter entfernt, komplexer und abgehobener die Themen, desto desinteressierter zeigt sich die grosse Masse. Kein Wunder lassen sich „unpolitische“ Menschen eher dazu bringen, bei Wahlen mitzumachen, als bei Abstimmungen. Denn bei Wahlen geht es um Personen, das auszuübende Amt erhält ein Gesicht. Und wenn das Gesicht ein vertrautes ist, dann wird auch aus einem „unpolitischen“ Menschen wie mir, ein aktiver Mitgestalter des politischen Lebens. Michael Duttwiler ist mir vertraut und er ist mit ganzen Herzen Jurist. Einer der sich auch für jene, die mit Politik nicht viel am Hut haben. einsetzt. Und gerade darum geht es in unserem Rechtsstaat. Aus diesem Grund sollte die grosse Masse nicht länger schweigen, speziell jene des Bezirks Rheinfelden, und Michael Duttwiler am 8. Februar ins Gerichtspräsidium des Bezirksgericht Rheinfelden zu wählen. Klicken Sie aufs Bild und Sie wissen was zu tun ist.

 

 

wwwmichael-duttwilerch

Eine Randbemerkung an alle politischen Parteien und Politiker. Denkt ja nicht, dass ich nun meine grundlegende Haltung gegenüber der Politik geändert habe, nur weil ich Wahlkampf betreibe. Ich gehöre immer noch zur grossen Masse. Ich habe einfach – zumindest für dieses Mal – mein Schweigen gebrochen.

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