Gedanken eines Pendlers

15 01 2010

Heute lese ich im Newsnetz Interview mit VCS-Präsidentin Franziska Teuscher folgenden Satz: „…Zudem müssen die Züge zuverlässig sein. Denn das ist doch der grosse Trumpf der Bahn gegenüber dem Autofahren: man erreicht pünktlich seinen Arbeitsplatz.“

Nun diese Aussage mag ich auf der Wegstrecke vom Fricktal nach Basel doch stark bezweifeln. Seit der Fahrplanumstellung kommt der Zug regelmässig zwischen 5 und 10 Minuten zu spät an und die Verbindung der vielgelobten Tri-Regio S-Bahn-Verbindung mit Anschluss ans St. Johann ist dann immer schon weg. Bleibt also nur der Gang zum Tram, so dass man meist „verspätet“ im Geschäft ankommt.

Meine Erfahrung auch als Autopendler in der Region Nordwestschweiz ist, dass ich in 12 Monaten Autofahren im Schnitt 2 bis 3 mal zu spät komme, während das beim Zug in dieser Woche schon viermal der Fall war.

Für mich hat der Zug nur eine Stärke: man kann die Zeitung lesen oder ein Buch (wenn sich nebenan nicht gerade irgendeiner ein äusserst wichtiges Handygespräch führt).

Wenn Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und genügend Bahnwagen zum Stossverkehr (jüngst wurden dem Pendlerzug am Morgen zwei Wagons weggenommen – so dass man in der 2. Klasse jetzt auch schon stehend zur Arbeit fährt) dazukommen, erst dann ist die Bahn eine ECHTE Alternative.

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